9-Euro-Ticket: Zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn stehen vor dem Hauptbahnhof.
Wegen des 9-Euro-Tickets setzt die DB Regio Nord auf vielen Bahnhöfen mehr Personal ein. Foto: Deutsche Bahn AG / Dominic Dupont

Auch in Hamburg kam es aufgrund der Pfingstfeiertage und des 9-Euro-Tickets zu einer hohen Auslastung in den öffentlichen Verkehrmitteln. Ein Fazit über das erste Wochenende mit dem 9-Euro-Ticket in Hamburg.

Reger Reiseverkehr hat am Pfingstmontag erneut für volle Züge in Schleswig-Holstein und Hamburg gesorgt. Besonders von den Inseln und Küsten in Richtung Süden ist erwartungsgemäß viel los, so eine Sprecherin der Deutschen Bahn am gestrigen Montagmorgen.

Viel Verkehr am Hamburger Hauptbahnhof wegen 9-Euro-Ticket

Im Raum Hamburg machte vor allem ein Bild vom Hamburger Hauptbahnhof auf Twitter  die Runde. Es zeigt die hohe Auslastung auf Gleis 13 und 14. „Natürlich ist es wie erwartet vor allem auf den touristischen Hauptrouten punktuell zu Belastungsspitzen gekommen“, sagt Jörg Sandvoß, Vorstandsvorsitzender von DB Regio.

Erstes Wochenende mit 9-Euro-Ticket

Die Gültigkeit des  9-Euro-Tickets hat am 01. Juni 2022 begonnen. Die Aktion läuft noch bis zum 31. August. Die Fahrkarte ist bundesweit und in fast allen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig. FINK.HAMBURG war beim Start dabei und hat ein Stimmungsbild vor Ort eingeholt.

Deutsche Bahn hat das Angebot gesteigert – mit Erfolg?

Die Bahn kündigte Ende Mai an, für 50 zusätzliche Züge und mehr Servicekräfte im Regionalverkehr zu sorgen. Damit konnten rund 250 zusätzliche Fahrten angeboten werden. Trotz alledem: „Vor allem die Mitnahme von Fahrrädern kann nicht immer garantiert werden“, kündigte Sandvoß bereits in einer Pressemitteilung im Vorfeld an.

Bislang verkaufte die Deutsche Bahn (DB) über 6,5 Millionen Tickets zum Niedrigpreis. „Mit 86.000 Zugfahrten ist bei DB Regio über das lange Wochenende alles gerollt, was rollen kann“, so Sandvoß. So kam es auch: Viele Züge waren überfüllt. Einige Gäste äußern auf Twitter ihren Unmut – etwa der User Alexander Gridin über einen Metronom:

Auf Nachfrage von FINK.HAMBURG, wie die Bahn ihre Vorkehrungen im Raum Hamburg bewertet, verwies eine für die Region zuständige Sprecherin auf allgemeine Statements.

ast/dpa

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Anita Stall, Jahrgang 1999, ist zwar eines der Küken in der Redaktion, hat aber mit Bauernhof sonst eher wenig am Hut. Stattdessen ist sie mit ihrem Van „Möhrchen“ immer auf der Suche nach Menschen, die ein Gesicht ihres Onlinemagazins „Faces of earth“ werden. Sie interviewte dafür eine Dragqueen, schrieb über Weltraumschrott und will Nischenthemen und Randgruppen mit ihrem Magazin eine Plattform bieten – auch auf Social Media. Offline setzt sie sich ebenfalls für Freiheit und Gerechtigkeit ein. Freedom ist nicht nur auf Anitas Handgelenk tätowiert, sie hat bereits ein Hörspiel über den Christopher Street Day geschrieben und war auf einer Demo gegen Delphinfang. Dass sie die Wasserwelt liebt, zeigt sich schon im Namen ihres Heimatortes: Meerbusch. Nach ihrem Journalistik-Studium in Hannover wohnt Anita jetzt in Hamburg-Fischbek – manchen Dingen muss man einfach treu bleiben. Kürzel: ast

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