Ein goldenes Moia Sammeltaxi auf einer Straße in Hamburg. Im Hintergrund sieht man die Elbphilharmononie. Foto: Moia
Ein Moia Sammeltaxi in Hamburg. Foto: Moia

Die Sammeltaxis der Unternehmen Moia und ioki fahren ab 2023 in mehr Hamburger Stadtteilen. Erstmals sollen sie auch südlich der Elbe abrufbar sein.

Die goldenen Busse der VW-Tochter Moia fahren ab nächstem Jahr zusätzlich in den Stadtteilen Osdorf und Lurup, wie  NDR und „Zeit“ berichten. Bisher war dort ioki zuständig, ein Geschäftszweig der Deutschen Bahn für intelligente On-Demand-Mobilität, betrieben von der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH). Deren weiße Shuttles ziehen stattdessen in den Hamburger Süden, nach Harburg, um. Da dieses Gebiet erheblich größer ist als iokis bisheriges Einzugsgebiet, verdoppelt das Unternehmen den Fuhrpark.

Beide Unternehmen setzen bei ihren Fahrzeugen auf vollelektronischen Antrieb. Seit 2018 ergänzt ioki den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg. Seit April 2019 ist auch Moia im Hamburger Stadtbild zu sehen. Buchen kann man die Sammeltaxis per App. 

Allein im Juni beförderte Moia 151.000 Fahrgäste. In den drei Jahren seit Fahrtbeginn brachten die goldenen Busse nach eigenen Angaben knapp fünf Millionen Fahrgäste an ihr Ziel. Zum Vergleich: Der HVV gibt an, im Corona-Jahr 2020 707 Millionen Menschen transportiert zu haben.

Mobilitätswende in Hamburg

Die Neustrukturierung des Hamburger On-Demand-Verkehrs ist Teil des Hamburg-Takts, der bis 2030 realisiert werden soll. Mit 30 Millionen Euro finanziert der Bund den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Das Ziel: Nahverkehrsangebote sollen in maximal fünf Minuten erreichbar sein und Hamburger*innen dazu verleiten, auf ihr eigenes Auto zu verzichten. Hamburg gilt dabei als eine von insgesamt zwölf Modellstädten bundesweit.

pau

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Pauline Knappschneider, Jahrgang 1998, wuchs in Freudenstadt im Schwarzwald mit Pudeln und Labradoren auf. Nur einen Katzensprung entfernt, in Tübingen, studierte sie Medienwissenschaft und Anglistik und drehte ihren ersten Kurzfilm über mediale Überwachung. Beim Film ist Pauline geblieben. Während eines Praktikums bei einer Werbefilmproduktion hat sie anlässlich des Christopher Street Days kinky Kostüme für einen Dreh ausgesucht. Inzwischen jobbt sie Backstage bei der „Küchenschlacht“ in Hamburg. Als Ausgleich macht Pauline Yoga und hört gerne Podcasts. Stricken ist für sie mehr als ein Hobby – gestrickte Trend-Kapuzen „Balaclava“ konnte sie für 40 Euro pro Stück sogar zu Geld machen. Andere Leute legten sich während des Lockdowns einen Hund zu, Pauline startete mit Kommiliton:innen das Kunst- und Kulturmagazin „Panoptic“. Kürzel: pau

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