Harbst in Hamburg: Die Hamburger Alster im goldenen Herbstlicht.
Der Herbst 2022 war in Hamburg einer der wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Foto: Karsten Bergmann/Pixabay

Auf den heißen Sommer 2022 folgte in Hamburg ein milder Herbst, der Rekorde aufstellte: Die Hansestadt erlebte den drittwärmsten Herbst seit Beginn der Aufzeichnungen.

Der diesjährige Herbst in Hamburg ist mit einer Durchschnnittstemperatur von 11,4 Grad der drittwärmste seit Beginn der Messungen im Jahr 1881 gewesen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit. Mit 365 Sonnenstunden habe auch die Sonne überdurchschnittlich viel geschienen. Die Regenmenge von 195 Litern pro Quadratmeter hingegen entsprach in Hamburg dem Regelwert, wie der DWD weiter mitteilte.

Temperaturrekord im Oktober

Im September lag die Temperatur in Hamburg mit 13,9 Grad leicht über dem Mittelwert. Auch die Sonne zeigte sich im ersten meteorologischen Herbstmonat überdurschnittlich viel: Sie schien mit 155 Stunden 16 Stunden mehr als im Durschnitt. In der Oktoberbilanz 2022 erreichte Hamburg einen Mittelwert von 13,2 Grad. Damit übertraf die Hansestadt ihren bisherigen Oktober-Temperaturrekord von 2001 um 0,1 Grad. Der November verlief mit 7,1 Grad ebenfalls mild und lag 0,9 Grad über dem Durchschnitt.

Warmer Herbst in ganz Deutschland

Der diesjährige Herbst gilt in ganz Deutschland als der drittwärmste Herbst seit Beginn der Aufzeichnungen. Der DWD zieht eine weitere Bilanz – über einen meteorologisch unüblichen Zeitraum: “Noch nie seit 1881 war der Zeitraum Januar bis November in Deutschland so warm wie 2022”, sagte DWD-Sprecher Uwe Kirsche. Der Mittelwert liege bei 11,3 Grad. Den bisherigen Höchststand gab es 2020 mit 11,1 Grad für diesen Zeitraum.

Am ersten Dezember beginnt der meteorologische Winter (Dezember bis Februar). Dieser soll nach Prognosen des DWD im Vergleich zum Durchschnitt zwischen 1991 bis 2020 ebensfalls wärmer ausfallen.

may/dpa

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Maylin Rivero (1998) war zuletzt als Sechsjährige in Kuba, dem Heimatland ihres Vaters. In München aufgewachsen, gehörten Salsamusik und Kochbananen trotzdem immer zu ihrem Alltag. Sie studierte Jura und Soziologie an der LMU München und schrieb ihre Bachelorarbeit zum Thema „Antischwarzer Rassismus in einer weißen Mehrheitsgesellschaft am Beispiel der USA“. Dabei spielten ihre Erfahrungen während eines Highschooljahres in Nebraska durchaus eine Rolle. Möglichst weit weg ist Maylins Motto: Während eines Freiwilligendienstes in Kolumbien unterrichtete sie an einer Schule und war dort auch für die Pressearbeit zuständig. Für ein französisches Startup schrieb sie Newsletter und Social-Media-Posts. Und nun in Hamburg? Neben ihrem Masterstudium vertieft sie ihre DJ-Skills – kein Salsa, sondern Hiphop. Kürzel: may