Polizei mit Blaulicht vor dem Tatort, nachdem ein Juwelier überfallen wurde.
Mehrere Täter*innen haben am Dienstagabend einen Juwelier in Hamburg-Neustadt überfallen und dabei Schmuck im Wert mehrerer Millionen Euro erbeutet Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Drei Personen haben am gestrigen Dienstagabend einen Edel-Juwelier in Hamburg-Neustadt überfallen. Der Wert der Beute beträgt mehrere Millionen Euro. Nach dem Überfall flüchteten die Täter*innen auf E-Scootern.

Nach einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Neuen ABC-Straße sind drei Räuber*innen weiterhin auf der Flucht. Die unbekannten Täter*innen haben dort am frühen Dienstagabend mit zwei Vorschlaghämmern Vitrinen eingeschlagen und hochwertigen Schmuck sowie Uhren erbeutet, wie ein Sprecher der Hamburger Polizei am Mittwochmorgen bekannt gab.

Demnach hatte ein*e Täter*in bei dem Überfall eine Schusswaffe bei sich. Mit dieser wurden die Angestellten im Geschäft bedroht, während zwei weitere Täter*innen den Schmuck aus den Vitrinen nahmen.

Überfall auf Juwelier in Hamburg: Täter flüchten auf E-Scootern

Zum genauen Wert der Beute machte der Polizeisprecher keine Angaben. Es handele sich um einen hohen Betrag. Nach den Tatverdächtigen, die auf E-Rollern geflüchtet seien, wurde anschließend gesucht. Ein Spürhund führte die Ermittelnden zum S-Bahnhof Stadthausbrücke, dort verlief sich die Spur jedoch.

Zwei E-Roller sowie schwarze Handschuhe, welche die Täter*innen vermutlich trugen, konnten sichergestellt werden. Nach etwa dreieinhalb Stunden der Fahndung wurde die Suche nach den Täter*innen vorerst beendet.

Serie an Überfällen in Hamburg?

Der gelungene Coup ist nicht das erste Mal, dass ein Edel-Juwelier in Hamburg überfallen wird. Anfang Dezember überfielen ebenfalls drei Täter*innen einen Juwelier im Alstertal Einkaufszentrum im Stadtteil Poppenbüttel. Die Vorgehensweise ähnelt dem gestrigen Coup, allerdings scheiterten die Täter*innen an dem Sicherheitsglas der Vitrinen und brachen ihren Überfall erfolglos ab. Anschließend flüchteten sie auf Fahrrädern und ließen diese in einem nahegelegenen Waldstück zurück. Ab dort verlor sich ihre Spur. Ein Zusammenhang zwischen beiden Überfällen kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden.

jkh/dpa

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Julian Khodadadegan liebt das Theater. Und wie in jedem guten Theaterstück hat sein beruflicher Werdegang viele Wendungen. Im ersten Akt macht er in Hamburg ein FSJ und will Erzieher werden. Dann wendet sich das Blatt, er vermisst das Schreiben und beginnt in Lingen Kommunikationsmanagement zu studieren. PR soll es werden. Akt drei: Julian entdeckt seine Leidenschaft für den Journalismus. Nach einem Praktikum beim „Stadtblatt Osnabrück“ arbeitet er dort zwei Jahre, interviewt Lokalpolitiker:innen und schreibt Theaterrezensionen. Nebenbei ist er Regieassistent bei einem Amateurtheater. Akt vier spielt, wieder an der Elbe, in der FINK.HAMBURG-Redaktion. Julian widmet sich im Masterstudiengang Digitale Kommunikation voll und ganz dem Journalismus. Vorhang. Pause. Das Ende des Stücks ist noch nicht geschrieben … Kürzel: jkh