Alster mit Eisdecke vor blauem Himmel
Die Eisdecke der zugefrorenen Alster ist schon wieder geschmolzen. Wie wird das Wetter über die Feiertage? Foto: Stine Schumacher

Um Weihnachten wird das Wetter in Hamburg zwar wieder wärmer, aber verregnet sein. Schnee ist demnach ausgeschlossen. Zu Silvester werden die Temperaturen wieder Richtung Nullpunkt sinken.

An Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen wird es laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung zwischen sieben und zehn Grad warm werden. Zugleich werde es sehr stürmisch und regnerisch. Weiße Weihnachten wird es demnach nicht geben – aber auch kein schneebedingtes mit Verkehrschaos. Über die Jahreswende wagt Jung eine vorsichtige Prognose: „Silvester und Neujahr sind offen, nach aktuellem Stand wird es kälter und Schneeschauer sind möglich. Insgesamt wird es wieder winterlicher.”

Wetter in Hamburg: Kein Schlittschuhlaufen auf der Alster

Auf der Außenalster hatte sich vorige Woche eine Eisdecke gebildet. Darauf Schlittschuhlaufen konnten Hamburger*innen in diesem Jahr allerdings nicht. Dazu muss es zwei Wochen ohne Unterbrechung frieren, damit die Eisdecke auf der Außenalster eine durchschnittliche Dicke von 20 Zentimetern erreicht. Diese wird durch die Behörde für Umwelt, Energie, Klima und Agrarwirtschaft (BUKEA) ermittelt. Das Betreten des Eises geschieht jedoch immer auf eigene Gefahr.

Das letzte Mal konnte die Außenalster im Februar 2012 betreten werden. Das Naturphänomen wurde von einem Volksfest mit Glühwein und Imbissständen begleitet – dem Alstereisvergnügen.  Laut Meteorologen Jung ist das Schlittschuhlaufen auf der Alster in diesem Winter unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen: „Längere Zeit Frost ist erstmal nicht in Sicht, doch der Winter startet ja erst noch so richtig. Der Hochwinter beginnt in der Regel ab Mitte Januar und bisher war es in diesem Winter schon deutlich kälter als in den Vorjahren. Da kann sicherlich noch Schwung in die Sache kommen. Das weiß aber heute noch keiner sicher.”

Die Hamburger*innen dürfen also noch hoffen. Bis dahin gilt: Die BUKEA rät dringend davon ab, zugefrorene Wasserflächen eigenmächtig zu betreten. Es bestehe Lebensgefahr, einzubrechen und dabei zu erfrieren oder zu ertrinken.

jkh

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Julian Khodadadegan liebt das Theater. Und wie in jedem guten Theaterstück hat sein beruflicher Werdegang viele Wendungen. Im ersten Akt macht er in Hamburg ein FSJ und will Erzieher werden. Dann wendet sich das Blatt, er vermisst das Schreiben und beginnt in Lingen Kommunikationsmanagement zu studieren. PR soll es werden. Akt drei: Julian entdeckt seine Leidenschaft für den Journalismus. Nach einem Praktikum beim „Stadtblatt Osnabrück“ arbeitet er dort zwei Jahre, interviewt Lokalpolitiker:innen und schreibt Theaterrezensionen. Nebenbei ist er Regieassistent bei einem Amateurtheater. Akt vier spielt, wieder an der Elbe, in der FINK.HAMBURG-Redaktion. Julian widmet sich im Masterstudiengang Digitale Kommunikation voll und ganz dem Journalismus. Vorhang. Pause. Das Ende des Stücks ist noch nicht geschrieben … Kürzel: jkh