
Zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie sind die Weihnachtsmärkte in Hamburg wieder gut besucht. Auch die Umsätze ähneln den Zeiten vor dem Ausbruch. Probleme bereitet die aktuelle Krankheitswelle.
Die Corona-Beschränkungen haben den Weihnachtsmarkt-Betreiber*innen in den vergangenen Jahren in Hamburg Probleme bereitet. Dieses Jahr wurden die Beschränkungen aufgehoben, dementsprechend voll sind die Weihnachtsmärkte. Man merke, dass die Menschen wieder nach draußen wollen. Die Umsätze seien vergleichbar zu Jahren vor der Pandemie, sagen Betreiber*innen verschiedener Weihnachtsmärkte in Hamburg.
Viele Besucher nach zwei Jahren Pandemie
Die Gäst*innen hätten den Aufenthalt nach zwei pandemiegeprägten Jahren besonders genossen, so eine Sprecherin des Weihnachtsmarktes auf dem Jungfernstieg. Auch die Betreiber der Weihnachtsmärkte am Gänsemarkt und rund um die St. Petri Kirche sind mit der Saison zufrieden: „Die Besucher sind uns treu geblieben. Es ist alles ganz spitze.”
Krankheitswelle erwischt auch die Weihnachtsmärkte Hamburgs
Die aktuelle Krankheitswelle merken auch die Betreiber*innen auf Hamburgs Weihnachtsmärkten. Schon im Vorfeld sei es schwierig gewesen, genügend Personal zu finden und zu halten: Etwa die Hälfte der Mitarbeitenden sei während der Saison krank geworden.
Damit habe man nicht gerechnet, jedoch haben die Teams das gößere Arbeitspensum mit Höchstleistung gestemmt, so ein Schausteller, der für die Weihnachtsmärkte in der Spitaler Straße, am Gerhart-Hauptmann-Platz, am Mönckebergbrunnnen und rund um den Michel zuständig ist. „Ich weiß gar nicht, wie wir das hinbekommen haben. So nett das wirtschaftlich ist, ich bin total froh, wenn die Saison geschafft ist.”
lin/dpa
Sarah Lindebner, 1998 in Innsbruck geboren, scheint Heimweh nicht zu kennen: Für Workaways zog es sie bereits nach England, Island, Norwegen und Portugal, für ihr Bachelorstudium in Kommunikationswissenschaft nach München. Bei einer Produktionsfirma für Werbefilme räumte sie als Praktikantin Keller aus und wirkte bei einem Kurzfilm über eine Entführung mit. Technisches Knowhow erwarb sie während eines weiteren Praktikums in einer Dokumentarfilmproduktion. Bei einem halbjährigen Videojournalismus-Stipendium nahm sie die Kamera selbst in die Hand, um Nachtschichten in Bäckereien, Hotels und Krankenhäusern zu begleiten. Jetzt verbringt sie ihre Tage in den Redaktionsräumen von FINK.HAMBURG, wo die nächsten Filmprojekte auf sie warten. Lange wird es sicher nicht dauern, bis Sarah wieder die Koffer packt. Next Stop: die Mongolei. Kürzel: lin