Mann mit Mundschutz zeigt auf Bildschirm und erklärt etwas.
Unter dem Angebot der Volkshochschule gibt es auch Kurse zum Thema Hacking, Big Data, Künstliche Intelligenz, NFT-Kunst und Bitcoins. Foto: Unsplash/Mr. Bochelly

Egal ob Sport-, Mal- oder Sprachkurse – das Angebot der Volkshochschule Hamburg ist groß. 2022 gab es mehr als 8700 Kurse, die von der Stadt bezuschusst wurden. Und dieses Jahr fließt nochmal mehr an Förderung.

Dieses Jahr steigen die Zuschüsse für Volkshochschulen (VHS) in Hamburg auf 9,24 Millionen Euro, wie die Schulbehörde am Dienstag in Hamburg mitteilte. Das liegt unter anderem an den Tarif- und Honorarsteigerungen. Momentan liege das Honorar für die Dozierenden bei 32,20 Euro für 45 Minuten.

2022: Sinkende Teilnehmerzahlen in den Volkshochschulkursen

Zu Beginn von 2022 hatte die Volkshochschule Hamburg nach Angaben der Senats-Pressestelle noch einen „erheblichen Einbruch der Teilnehmendenzahlen” ihrer Kurse. Das läge an den 2G-Plus-Zugangsbeschränkungen. Als weiteren Grund sieht die Pressestelle des Senats den Mindestabstand, der bis Mai eingehalten werden musste, und die Maskenpflicht.

Gut durch die Krise dank Corona-Ausgleich

2021 hatten die Zuschüsse der Stadt an die VHS bei 8,7 Millionen Euro gelegen. Zudem hatte es einen Corona-Ausgleich gegeben. Der lag bei 1,5 Millionen Euro. „Damit ist es dann doch gelungen, dass die Volkshochschule gut durch die Krise gekommen ist. Das hat auch damit zu tun, dass sie es in kurzer Zeit geschafft hat, sehr viele Kurse online anzubieten”, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Dienstag. Für 2023 ist der Schulbehörde zufolge kein Corona-Ausgleich mehr vorgesehen.

Jeder dritte Kurs der Volkshochschule ist online

Nach Angaben des Schulsenators nehme die VHS fast 60 Prozent des benötigten Geldes selbst ein. Die Gelder der Stadt Hamburg sollen auch in diesem Jahr wieder für die mehr als 8700 Kurse verwendet werden. Rund ein Drittel davon findet online statt.

ast/dpa

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Anita Stall, Jahrgang 1999, ist zwar eines der Küken in der Redaktion, hat aber mit Bauernhof sonst eher wenig am Hut. Stattdessen ist sie mit ihrem Van „Möhrchen“ immer auf der Suche nach Menschen, die ein Gesicht ihres Onlinemagazins „Faces of earth“ werden. Sie interviewte dafür eine Dragqueen, schrieb über Weltraumschrott und will Nischenthemen und Randgruppen mit ihrem Magazin eine Plattform bieten – auch auf Social Media. Offline setzt sie sich ebenfalls für Freiheit und Gerechtigkeit ein. Freedom ist nicht nur auf Anitas Handgelenk tätowiert, sie hat bereits ein Hörspiel über den Christopher Street Day geschrieben und war auf einer Demo gegen Delphinfang. Dass sie die Wasserwelt liebt, zeigt sich schon im Namen ihres Heimatortes: Meerbusch. Nach ihrem Journalistik-Studium in Hannover wohnt Anita jetzt in Hamburg-Fischbek – manchen Dingen muss man einfach treu bleiben. Kürzel: ast

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