Ein ausgedienter Weihnachtsbaum, der fertig zur Abholung am Straßenrand liegt.
Die Hamburger Stadtreinigung Hamburg sammelt seit Montag ausgediente Weihnachtsbäume ein. Foto: Pam Lane/ Flickr

Die Stadtreinigung Hamburg startet am neunten Januar damit, die ausgedienten Weihnachtsbäume am Straßenrand einzusammeln. In jedem Hamburger Stadtteil gibt es zwei feste Abholtermine. Aber wo landet der Weihnachtsbaum danach?

Wer im Dezember einen Weihnachtsbaum gekauft hat, möchte ihn nach dem Weihnachtsfest wieder loswerden. Auch in Hamburg: Jährlich sammelt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) Anfang Januar ausgediente Weihnachtsbäume ein. Dabei gibt es für jeden Stadtteil zwei feste Abholtermine – jeweils einen in der zweiten und dritten Januarwoche. Die Tannenbaumabholung beginnt dieses Jahr am 09. Januar.

Wann wird der Weihnachtsbaum in Hamburg abgeholt?

Für die Abholung der Tannenbäume fallen für private Haushalte keine Gebühren an. Wichtig ist nur: Die Bäume, die am Straßenrand abgelegt werden, dürfen nicht länger als 2,50 Meter lang sein, müssen restlos abgeschmückt sein und dürfen keine Verkehrsgefährdung oder -behinderung verursachen.

Auch Tannenbaumständer aus Holz müssen entfernt werden. Adventskränze werden nicht eingesammelt, denn diese Kränze enthalten oft auch Draht, Styropor oder andere Kunststoffe und können deshalb nicht kompostiert werden. Die Kränze müssen über die schwarze Restmülltonne entsorgt werden.

Ein Sprecher der SRH appellierte an die Bürger*innen, ihren Weihnachtsbaum in Hamburg erst kurz vor Abholtermin an die Straße zu legen.

Kostenlose Abgabe auch in Hamburger Recylinghöfen

Unabhängig von den Abholterminen in den Stadtteilen können die Christbäume auch ab sofort bei den zwölf Hamburger Recyclinghöfen abgegeben werden. Diese nehmen Tannenbäume aus Hamburger Privathaushalten ebenfalls kostenlos entgegen.

Was passiert nach der Abholung?

Die SRH rechnet wie auch im Vorjahr mit etwa 200.000 eingesammelten Tannenbäumen. Die in Sondertouren eingesammelten Weihnachtsbäume werden laut SRH geschreddert und als Strukturmaterial für die Kompostierung im Biogas- und Kompostwerk Bützberg oder als Feuerungsmaterial in Biomassewerken genutzt.

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Maylin Rivero (1998) war zuletzt als Sechsjährige in Kuba, dem Heimatland ihres Vaters. In München aufgewachsen, gehörten Salsamusik und Kochbananen trotzdem immer zu ihrem Alltag. Sie studierte Jura und Soziologie an der LMU München und schrieb ihre Bachelorarbeit zum Thema „Antischwarzer Rassismus in einer weißen Mehrheitsgesellschaft am Beispiel der USA“. Dabei spielten ihre Erfahrungen während eines Highschooljahres in Nebraska durchaus eine Rolle. Möglichst weit weg ist Maylins Motto: Während eines Freiwilligendienstes in Kolumbien unterrichtete sie an einer Schule und war dort auch für die Pressearbeit zuständig. Für ein französisches Startup schrieb sie Newsletter und Social-Media-Posts. Und nun in Hamburg? Neben ihrem Masterstudium vertieft sie ihre DJ-Skills – kein Salsa, sondern Hiphop.
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