Dunkler Himmel mit hellen Blitzen
Helle Blitze in der Nacht: Extremwetterereignisse werden immer häufiger. Foto: Pixabay/pexels.com

Extreme Wetterphänomene wie Orkanböen, Hochwasser und Starkregen nehmen infolge des Klimawandels stetig zu. Die Kosten durch Unwetterschäden sind in Hamburg im Jahr 2023 allerdings deutlich gesunken. 

In Hamburg sind die Kosten durch wetterbedingte Schäden im Jahr 2023 gesunken. Versicherer melden eine Schadensumme in Höhe von insgesamt 29 Millionen Euro. Das ist vergleichsweise wenig – im Vorjahr waren es noch 125 Millionen Euro, also etwa der vierfache Betrag. 

Drei Viertel der Kosten entfallen hierbei auf Sachversicherungen, welche Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben abdecken. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) teilte mit, dass sieben Millionen Euro Versicherungsschäden für Kfz-Versicherer anfielen. Insgesamt gab es in Hamburg etwa sieben mal weniger Schadensmeldungen als im Vorjahr. Im Bundesvergleich liegt die Stadt damit auf dem vorletzten Platz – nur im Saarland war die Schadensumme laut der Naturgefahrenbilanz des GDV geringer. Insgesamt fällt Hamburg aus dem bundesweiten Trend, in dem die Gesamtsumme wetterbedingter Versicherungsschäden gestiegen ist. 

Schäden durch Starkregen und Hochwasser nehmen zu

Zwar haben die Kosten durch Unwetterschäden in Hamburg allgemein abgenommen, aber das trifft nicht auf alle Wetterphänomene zu: Die Schäden durch Starkregen oder Hochwasser stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Auf 1000 Sachversicherungsverträge mit Elementardeckung kamen 10,7 Schadensmeldungen (2022: 9,5). In der Kfz-Versicherung sank die Zahl der Schadensmeldungen durch Unwetter von 3,2 (2022) auf 2,5 pro 1000 Verträge. 

Der GDV teilte mit, dass die Statistik nur versicherte Schäden berücksichtigt. Allerdings seien nicht alle Gebäude in Hamburg umfassend geschützt. Während fast alle Wohnhäuser gegen Sturm und Hagel versichert seien, haben nur 39 Prozent der Gebäude eine Absicherung gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser. Bundesweit seien 54 Prozent gegen alle Naturgefahren versichert. 

dia/dpa

In der Dominikanischen Republik erkundete Diana Waschelitz, geboren 1991 in Bad Segeberg, Leguaninseln und Krokodilfarmen. Sie studierte in Hamburg Amerikanistik sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften. Diana war schon Qualitätskontrolleurin für Asos und plante Containerrouten für Hapag-Lloyd. Für ein Erasmussemester ging Diana nach London. Die Mentalität und die Buchläden in Bloomsbury gefielen ihr so gut, dass sie gleich für zwei Jahre blieb. Wieder zurück in Hamburg verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit Mats, ihrem Mops. Kürzel: dia

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