Im Hitze-Check 2026 der Deutschen Umwelthilfe hat Hamburg den sechsten Platz belegt. Geprüft wurde, wie sehr die Menschen einer Stadt von starker Hitze betroffen sind. Hamburgs Platzierung ist besser als im Vorjahr.
Hamburg ist im Hitze-Check 2026 auf Rang sechs gelandet. In dem Check hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. Städte in Deutschland danach bewertet, wie sehr Einwohnende von starker Hitze betroffen sind. Platz eins ist die Stadt mit der geringsten Betroffenheit. In diesem Jahr ist Kiel auf dem ersten Platz gelandet – 2025 war es Hattingen.
Bewertung anhand von drei Faktoren
Die Gesamtbewertung setzt sich aus drei Faktoren zusammen:
- Beschirmungsgrad 2025: Wie viel Bodenfläche von schattenspendender Vegetation bedeckt ist.
- Versiegelungstrend 2018 bis 2025: Wie sich der Anteil der versiegelten Flächen innerhalb der sechs Jahre verändert hat.
- Hitzebetroffenheitsindex: Der Index schließt Faktoren wie die Bevölkerungsdichte, die durchschnittliche Sommertemperatur und das Grünvolumen ein.
Die Gesamtwertung wird in Ampellichter abgebildet: Eine rote Bewertung steht für eine überdurchschnittlich hohe Betroffenheit, eine grüne für eine unterdurchschnittliche. Auch eine Schätzung der absoluten Zahl an verlorenen Bäumen von 2018 bis 2025 wird genannt. Sie fließt jedoch nicht in die Gesamtwertung ein.
Hamburg von Platz 18 auf Platz sechs verbessert
Hamburg hat gelbe Licht bekommen – im Vorjahr war die Wertung noch grün. Trotzdem ist die Hansestadt von Rang 18 auf Rang sechs geklettert. Grund dafür ist, dass die Hitzebetroffenheit insgesamt gestiegen ist. Auf dem letzten Platz des Rankings landete die baden-württembergische Stadt Offenburg.
hus
Juli Husmann, geboren im Juli 2003, ist nach einer berühmten Schriftstellerin benannt und tatsächlich gerne ”unter Leuten”. Sie stammt aus dem Hamburger Treppenviertel und möchte auch beruflich aufsteigen. In Lüneburg studierte sie Digital Media und Wirtschaftspsychologie, ihr eigentliches Thema aber war schon vorher klar: Juli spielt Hockey, am Wochenende steht sie gern auf der Nordtribüne des Volksparkstadions. Gearbeitet hat sie schon für Sport1, Sky und den Sportteil der Mopo, für “Dein Spiegel” entwarf sie ein WM-Quiz. Beim Streamingdienst Dyn kommentiert sie Frauen-Hockey-Bundesligaspiele. Ihre eigene Profikarriere sieht sie heute eher auf der Pressetribüne als auf dem Feld. Kürzel: hus







