Vergangenen Freitag mussten Passagiere am Hamburger Flughafen mit langen Wartezeiten rechnen. Grund waren der Beginn der Sommerferien in zwei Nachbarbundesländern. Das restliche Wochenende verlief aber ruhig.
In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben die Sommerferien angefangen. Am Hamburger Flughafen kam es am vergangenen Samstag und Sonntag dennoch nicht zu Chaos, wie eine Sprecherin des Flughafens mitteilte. Trotz hoher Passagierzahlen hätten die Fluggäste nicht mit langen Wartezeiten rechnen müssen.
Ruhige Lage am Sonntag
Am vergangenen Freitag habe der Flughafen Hamburg seinen betriebsstärksten Tag seit Beginn der Corona-Pandemie erlebt. Etwa 45.000 Passagiere traten am Freitag ihre Reise an und es kam zu langen Wartezeiten beim Check-In und den Sicherheitskontrollen.
Für vergangenen Sonntag wurden 40.000 Reisende erwartet. Trotz des Flughafenbetriebs, insgesamt 130 geplanten Starts und ebenso vielen Landungen, blieb die Lage aber ruhig. Längere Wartezeiten gab es laut Bundespolizei nur am frühen Sonntagmorgen für etwa eine Stunde.
Vorbereitete Passagiere verringern Wartezeiten
Beigetragen zur entspannten Lage haben laut Bundespolizei unter anderem gut vorbereitete Fluggäste. Wartezeiten betrugen meist nur wenige Minuten, da Reisende rechtzeitig vor ihrem Abflug erschienen und wenig Handgepäck bei sich trugen.
Keine Auswirkungen durch Streik
Verdi hatte am Freitag die Real Estate Maintenance Hamburg (RMH) zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen. RMH-Beschäftigte kümmern sich um die Instandhaltung der Technik in der Gepäckbeförderung, der Startbahnen und der restlichen technischen Infrastruktur des Hamburger Flughafens. Dass der Streik am Freitag mit dem Passagieransturm zum Ferienbeginn zusammengefallen ist, war nicht geplant. Eine Flughafensprecherin sagte gegenüber dem NDR, der Tarifstreik habe keine Auswirkungen auf die Passagiere gehabt.
Am kommenden Freitag erwarte der Flughafen 50.000 Passagiere, da am Donnerstag dieser Woche die Schulferien in Hamburg beginnen.
ari/dpa
Damit Marie Arnemann, Jahrgang 1994, ihre Reisen nach Thailand, Kambodscha und Indien finanzieren konnte, testete sie wöchentlich 600.000 Sprungfedern auf ihre Funktionsfähigkeit. Mit einer Yoga-Ausbildung in der Tasche kehrte die Hamburgerin zurück und begann Medieninformatik mit Schwerpunkt Film in Flensburg zu studieren. Für die Pressestelle der Hochschule drehte sie Werbeclips und produzierte eine monatliche Talkshow, bei der auch die Bürgermeisterin zu Gast war. Während ihres Studiums drehte Marie am liebsten Kurzfilme. Mit einem zum Thema Plattdeutsch gewann sie bei den Flensburger Kurzfilmtagen sogar den dritten Platz – obwohl sie kein Plattdeutsch spricht. Zurück in Hamburg wagt sie nun den Sprung von der Filmemacherin zur Video-Journalistin. Kürzel: Ari