Der Infopoint vom ASB war die Erstanlaufstelle am Hamburger Hauptbahnhof für ukrainische Geflüchtete. Foto: Francine Sucgang
Der Infopoint vom ASB war die Erstanlaufstelle am Hamburger Hauptbahnhof für ukrainische Geflüchtete. Foto: Francine Sucgang

Seit Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine sind viele Menschen von dort in Richtung Westen geflohen. Die Sozialbehörde Hamburg meldet, dass 40.000 Personen aus der Ukraine seit Ende Februar in Hamburg registriert wurden. 

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sind viele Ukrainer*innen nach Deutschland geflohen. Die Hansestadt hat in diesem Jahr ca. 40.000 Ukrainer*innen registriert, das teilte die Sozialbehörde Hamburg am Donnerstag mit. Nicht alle davon sind auch in der Stadt geblieben. Zurzeit leben schätzungsweise 32.000 Ukrainer*innen in Hamburg.

967.000 Menschen flohen nach Deutschland

Am 24. Februar 2022 startete Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine. Laut der Uno Flüchlingshilfe leben mittlerweile über 7,8 Millionen Ukrainer*innen in europäischen Staaten als Geflüchtete. Nach Schätzung des UN-Flüchtlingskommissariats waren bis Ende November ca. 15,5 Millionen Menschen aus der Ukraine auf der Flucht. Nach Deutschland sind laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Stand August 2022) mehr als 967.000 Menschen geflohen.

Sozialbehörde Hamburg meldet 50.000 Geflüchtete

In Hamburg wurden dieses Jahr ca. 50.000 Geflüchtete aus aller Welt registriert. Auch, wenn sie in Hamburg registriert wurden, sind viele von ihnen durch das innerdeutsche Verteilersystem in anderen Teilen des Landes untergebracht worden.

ari/dpa