Schon wieder Ärger mit der Sternbrücke

Zwei Wochen länger gesperrt

Bauarbeiten an der Sternbrücke verzögern sich um zwei Wochen. Bauarbeiter, die auf Gerüsten stehen.
Die Bauarbeiten an der Sternbrücke verzögern sich. Foto: Ulrich Perrey/dpa

Die Sternbrücke wird ab dem 17. Juli für den Zugverkehr gesperrt. Die Deutsche Bahn schreibt nun, der veranschlagte Zeitraum reiche nicht. Schuld seien “bauliche Herausforderungen”.

Die Sperrung der Sternbrücke dauert länger: Ab dem 17. Juli wird die Sternbrücke zur Vorbereitung des geplanten Neubaus gesperrt. Ursprünglich plante die Deutsche Bahn (DB), die Brücke ab dem 15. August wieder für den Zugverkehr freizugeben. Jetzt wurde verkündet, dass die Sperrung voraussichtlich bis zum 30. August andauern wird.

Davon betroffen sind sowohl die S-Bahnen als auch Regional- und Fernverkehrszüge. In der anliegenden Stresemannstraße und Max-Brauer-Allee kann der Straßenverkehr wie vorgesehen ab dem 31. August beziehungsweise dem zweiten September wieder anlaufen. 

Sternbrücke: Ungeahnte Probleme und nächtliche Arbeiten

Grund für die Verzögerung seien technische und bauliche Herausforderungen, die erst im Verlauf der Bauarbeiten sichtbar geworden seien, erklärt die DB. Sie kämen nur weiter, wenn der Gleisbereich gesperrt bliebe. Ein weiteres Problem: Die Ergebnisse der Voruntersuchungen würden von dem abweichen, was die Bauarbeitenden tatsächlich vorgefunden haben.

Für Anwohner*innen wichtig: Auch nächtliche Arbeiten sind geplant. Der Anspruch auf Ersatzwohnraum werde, genauso wie die Bauarbeiten, verlängert. 

ski/dpa

Vor Jelko Wronski, Jahrgang 2001, sollte man lieber nicht zu langsam gehen. Der gebürtige Oldenburger hat neben 40 Schuh-Paaren eine ausgeprägte Antipathie – und zwar gegen alle die auf dem Gehweg schleichen. Als Autor von Gedichten und Kurzgeschichten, ob über ein Alien auf einer Hausparty oder zwei verliebte Spielzeugfiguren, steht Jelko für Spannung und Tempo. Bei “Brigitte” (Gruner + Jahr) hat er ein Praxissemester gemacht und später als Werkstudent gearbeitet. Für sein Journalistik-Studium in Hannover führte er Interviews mit einer Sekte oder ging ans eigene Limit für einen 24-Stunden-Dreh beim Technokollektiv. Auch für seine Beiträge gilt: Jelko mag keinen Stillstand.
Kürzel: ski

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