Warnstreik sorgt für Flugausfälle
Ein Flugzeug landet am Helmut-Schmidt-Airport. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Am Donnerstag kommt es am Hamburger Airport zu Flugausfällen. Grund hierfür sind Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen in Köln, Düsseldorf und Stuttgart.

Die Warnstreiks an drei großen deutschen Flughäfen wirken sich auch auf den Betrieb des Helmut-Schmidt-Flughafens in Hamburg aus. FINK.HAMBURG gegenüber teilte eine Sprecherin des Airports mit, dass insgesamt 54 Flüge durch den Warnstreik in Köln, Düsseldorf und Stuttgart ausfallen. Ob es auch in Hamburg zu Warnstreiks kommt, sei noch nicht bekannt.

Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wollen die Sicherheitsbeschäftigten der drei Airports den ganzen Donnerstag streiken. Am Wochenanfang kam es bereits am Berliner Airport zu Flugausfällen. Durch den vierstündigen Warnstreik fielen am Montag etwas acht Prozent der Flüge aus.

Verdi fordert 20 Euro Stundenlohn für die Beschäftigten

Grund für die Warnstreiks sind Tarifverhandlungen. Bereits seit Herbst 2018 verhandelt Verdi mit den Arbeitgebern über eine Lohnerhöhung für das Sicherheitspersonal. Verdi fordert bundesweit einen Stundenlohn von 20 Euro für die rund 23 000 Beschäftigen in der Flugsicherheit. Laut Arbeitgeber entspricht das einer Lohnerhöhung von 44 Prozent. Diese Forderung sei unrealistisch. Die Arbeitgeber bieten laut eigenen Angaben eine Erhöhung des Lohns um 6,4 Prozent.

nvp/dpa