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Das Ressort Politik berichtet über Kontroversen in der Stadt – von der politischen Arbeit in der Hamburgischen Bürgerschaft bis hin zu Demonstrationen auf den Straßen Hamburgs.

Journalistin Nicole Duarte

„Man muss nicht nur über die Leute berichten sondern mit ihnen“

Die kolumbianische Journalistin Nicole Duarte lebt und arbeitet in Hamburg. Im Gespräch mit Fink.Hamburg ordnet sie die aktuellen Geschehnisse in Venezuela und Kolumbien ein und spricht über den Blick von Europa auf Lateinamerika. 
Eine bunte Illustration zeigt eine Person mit lange Haaren, die durch ein Fernrohr blickt. Auf den Fernrohrgläsern sind rechte Symbole zu sehen, wie ein Adler, eine Hand, die Reichsbürgerflagge.

Rechtsextremismus in unserer Nachbarschaft

Hamburg wird oft als weltoffen wahrgenommen. Die Gefahr durch die extreme Rechte kann dabei aus dem Fokus geraten. Wie groß ist das Problem mit Rechtsextremismus in der Stadt? Und wie sieht es in eurem Viertel aus?
Das Nordische Modell bestraft Kund*innen von Sexarbeit: Rechts sind die Beine einer Frau in High-Heels zu sehen. Rechts ist der Unterkörper eines Mannes zu sehen, seine Hände sind in Handschellen. Daneben ist ein Polizeiauto.

Ein Gesetz, das Sexarbeit gefährlicher macht

Das Nordische Modell soll die Situation von Sexarbeiter*innen verbessern. Im Hamburger Stadtteil St. Georg sieht man, welche Auswirkungen es in Deutschland haben könnte: Das Gesetz schadet denjenigen, die es schützen soll. Ein Kommentar von Sophie Quaas
Ein Demoschild mit der Aufschrift: Recht[s]zeitig Prüfen. Jetzt.

Hamburg prüft

Am vergangenen Samstag fand die dritte „Prüf"- Demo für die Prüfung rechtsextremer Parteien in Hamburg statt. FINK.HAMBURG war vor Ort und hat die Teilnehmenden gefragt, was sie sich von dem Protest erhoffen und wie sie sich auf die eisigen Temperaturen vorbereitet haben.
Demonstrant*innen versuchen Autofahrer*innen zum "Hupen gegen Nazis" zu animieren. Foto: Michelle Maicher

Bunter Widerstand gegen rechte Burschenschaft

Im Nordwesten Hamburgs gibt es immer wieder Proteste gegen die Burschenschaft Germania. Der Verfassungsschutz führte sie als rechtsextremistisch. Die Burschenschaft klagte dagegen – und gewann. Aufgeben will die Nachbarschaft nicht. Das Ziel einiger Anwohner: Die Burschenschaft soll aus Marienthal verschwinden.
Das Bild zeigt die Haupstadt Venezuelas, Caracas. Sie ist umgeben von einem Gebirge.

„Diejenigen, die noch an der Macht sind, stehlen uns die Hoffnung“

Die USA haben am vergangenen Wochenende mehrere Ziele in Venezuela angegriffen und den autoritären Staatschef Nicolás Maduro festgenommen. In Hamburg und anderen deutschen Städten kam es daraufhin zu Demonstrationen gegen den militärischen Einsatz.
Marktplatz vor Billstedt Center

Hamburg-Billstedt: Mehr als ein Problemviertel?

Hohe Kriminalitätsraten und wenig Perspektive: Vorurteile, die seit Jahrzehnten an Billstedt haften, einem Stadtteil im Hamburger Osten. Doch stimmen sie?
Ein Portrait von Mahbob Alhoussen. Er blickt in die Kamera und lächelt. Er flüchtete 2015 von Syrien nach Deutschland.

„Ich habe nie damit gerechnet, dass ich nach Syrien zurückkehre“

Mahbob ist vor zehn Jahren aus Syrien über das Mittelmeer nach Deutschland geflüchtet. Als damals 19-Jähriger sah er keine Zukunft für sich. Jetzt war er zum ersten Mal wieder dort. Er hat FINK.HAMBURG von seinen Eindrücken erzählt.
Man sieht einen Zusammenschnitt von drei Bildern. Auf zwei davon sind zerstörte Gebäude zu sehen. Auf einem eine Straße die intakt wirkt.

Wie sicher ist Syrien?

Nachdem Außenminister Wadephul in Syrien war, diskutieren Politiker*innen wieder schärfer über Migration. Der Außenminister sagte, ein menschenwürdiges Leben sei im Land nicht möglich. Ein Experte vom GIGA-Institut Hamburg ordnet ein.
Ein Arm im Anzug wirft ein Geldstück in eine Spardose. Die Spardose ist ein Gesicht. In der Mitte des Bildes steht eine Person mit verschrenkten Armen, über ihr ist ein Fragezeichen.

Grundeinkommen und Armut: Diese Diskussion brauchen wir jetzt

Die Mehrheit der Hamburger Bevölkerung hat „Nein" gesagt zum Test eines Grundeinkommens. Trotzdem muss Armut debattiert werden. Dafür fehlen aber die Voraussetzungen und Verständnis für verschiedene Lebenssituationen. Ein Kommentar von Antonia Telgmann und Anny Norma Schmidt.