Planten un Blomen wird ausgebaut
Spaziergänger sitzen bei sonnigem Wetter im Park Planten un Blomen. Foto: Ulrich Perrey/dpa

Gute Nachrichten für alle Spaziergänger und Radfahrer: Die zentrale Hamburger Parkanlage Planten un Blomen bekommt durch den CCH-Umbau mehr Grünfläche. Auch der Bahnhofsvorplatz am Dammtor soll neugestaltet werden.

Hamburgs grüne Idylle Planten un Blomen wird ausgebaut. Im Zuge des zweieinhalbjährigen Umbaus des Congress-Centrums (CCH) soll die Zufahrt über die Marseiller Straße zur dortigen Tiefgarage verschwinden und in neue Parkfläche für die Grünanlage umgewandelt werden. Neben der Entfernung der steilen Treppenstufen vor dem CCH, die einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen ermöglicht, ist es bereits die nächste große Baumaßnahme.

Zufahrt muss weichen

Um insgesamt 1,4 Hektar wird der Park Planten un Blomen nach Planung des zuständigen Berliner Landschaftsarchitekturbüros Pola vergrößert. Der dunkle Tunnel in der Marseiller Straße wird zugeschüttet und die CCH-Tiefgarage bekommt eine andere Zufahrt. Wo jetzt noch Autos fahren, sollen dann in circa drei Jahren Bäume und Blumen wachsen und ein breiter Weg verlaufen.

“Es kommt selten vor, mitten in der Innenstadt eine Betonwüste zur Grünfläche zu machen. Es ist ein riesiger Gewinn für die grüne Oase in der Innenstadt”, sagte Umweltsenator Jens Kerstan (Die Grünen) zum geplanten Umbau.

Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes

Auch der Dag-Hammerskjöld-Platz auf der Südwestseite des Dammtorbahnhofs bekommt im Zuge der Umbaumaßnahmen ein neues Gesicht. Geplant sind unter anderem neue Rad- und Fußwege zwischen Bahnhof und Messe sowie Stephansplatz. Autofahrer sollen die Tiefgarage des Congress-Centrums und dem Hotel “Radisson Blu” künftig von der Rentzelstraße aus über die Tiergartenstraße erreichen.

Lage der Umbaumaßnahme Marseiller Straße:

rob/dpa

Vorheriger ArtikelAchtung: Fünf neue Radarfallen
Nächster ArtikelFoto-Bingo zwischen Street Art und Möwen
Robert Bauguitte, Jahrgang 1988, liebt den Ruhrpott, vertraut aber kulinarisch auf seine französischhugenottische Herkunft. Am liebsten kocht er „Coq au vin“ oder backt Flammkuchen. Sonst trifft man ihn oft im Fußballstadion, wo er für die Sportzeitung „Reviersport“ als freier Mitarbeiter gearbeitet hat. Er ist in Duisburg geboren, dennoch brennt Roberts Herz für den Verein Wattenscheid 09 (aus Bochum). In Hamburg trifft man ihn häufig bei St.-Pauli-Spielen an, zu denen er schon während seines MeWi-Studiums sogar aus Siegen angereist ist. Neben dem Sport interessiert er sich vor allem für Kultur, die Elbphilharmonie begeistert ihn besonders.