Ab dem ersten Juni werden Taxifahrten teurer: Die Preise steigen im Durchschnitt um 6,7 Prozent – während der Hauptverkehrszeiten um über 12 Prozent.
Wer ab dem ersten Juni mit dem Taxi durch Hamburg fährt, muss im Schnitt 6,7 Prozent mehr für die Fahrt bezahlen, als gewohnt. Die Stadt reagiert nach eigener Aussage mit der Preissteigerung auf Mehrausgaben für den Taxibetrieb und gestiegenen Lebenshaltungskosten. Außerdem sollen Einschränkungen durch Staus ausgeglichen werden, so die Sprecherin der Hamburger Verkehrsbehörde.
Im Durchschnitt müssen Fahrgäste ab Juni 6,7 Prozent mehr zahlen. In den Hauptverkehrszeiten vormittags zwischen 7 und 10 Uhr und am Nachmittag zwischen 16 und 19 Uhr steigen die Kosten um 12,2 Prozent. Die Anhebung war vom Senat im Mai beschlossen worden. Das letzte Mal wurden die Tarife im Oktober 2014 erhöht.
Durchschnittliche Erhöhung der Kosten:
Sternschanze → Wandsbek Markt (Wandsbek) von 27,30 auf 29,13 Euro
Rathausmarkt → Heidi-Kabel Platz (St. Georg) von 8,60 auf 9,18 Euro
Hauptbahnhof → Volksparkstadion (Stellingen) von 29,20 auf 31,16 Euro
Statt das Taxameter laufen zu lassen, können Fahrgäste auch einen Festpreis von 30 Euro für eine Strecke von bis zu zwölf Kilometern mit dem Taxifahrer vereinbaren. Das lohne sich bei normalem Verkehrsaufkommen aber erst ab einer Strecke von zehn Kilometern. Beispielweise wäre eine Fahrt vom Hauptbahnhof bis nach Eidelstedt nach Festpreis möglich.
Wer wissen möchte, wie viel eine Taxifahrt in Hamburg ungefähr kostet, kann den Taxirechner nutzen. Im bundesweiten Vergleich liegen die Hamburger Tarife nach der Preiserhöhung im oberen Mittelfeld. Die Zahl der Taxen in Hamburg sei von 2013 bis heute von mehr als 3500 auf weniger als 3100 Fahrzeuge zurückgegangen.
cho/dpa
Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.