Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Rolle von Vertretern der Linken Szene beim G20-Gipfel. Foto: Guido Kirchner/dpa

Nach den schweren Krawallen während des G20-Gipfels ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen Andreas Beuth, Anwalt der Roten Flora, und andere bekannte Personen der linken Szene.

Gegen Andreas Beuth, Anwalt der Roten Flora, sowie Flora-Sprecher Andreas Blechenschmidt laufen nach den Krawallen zum G20-Gipfel Ermittlungen, das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Auch das Verhalten von Emily Laquer, Vorsitzende der Interventionistischen Linken, und eines weiteren Mannes, dessen Identität die Hamburger Staatsanwaltschaft nicht nennt, wird genauer betrachtet.

Den Vertretern der linken Szene wird schwerer Landfriedensbruch während der Ausschreitungen beim G20-Gipfel vorgeworfen. Sie sollen vor dem Gipfel international zu Protesten animiert haben. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Hamburg liegen Strafanzeigen wegen „öffentlichem Aufruf zur Straftat“ sowie „Billigung von Straftaten“ vor. Im Falle einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft.

SoKo „Schwarzer Block“

Laut „Hamburger Abendblatt“ ist die Sonderkommission „Schwarzer Block“ der Hamburger Polizei für die mit dem G20-Gipfel in Zusammenhang stehenden Verfahren zuständig. Landsfriedensbruch stehe juristisch für eine Gewalttat oder Bedrohung „aus der Menschenmenge heraus“. Auch das Fördern solcher Taten sei strafbar. Bei schwerem Landsfriedensbruch werden zudem Werkzeuge oder Waffen benutzt.

tes

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