Die internationale Bootmesse Hanseboot wird 2017 das letzte Mal stattfinden. (Foto: Axel Heimken/dpa)

Die Freizeitmesse Hanseboot wird in diesem Herbst das letzte Mal in den Messehallen stattfinden. Eine Wiederbelebung ist jedoch bereits geplant – und zwar dort, wo Schiffe tatsächlich hingehören.

Sie hat eine über 50 jährige Tradition in Hamburg. Trotzdem wird die internationale Wassersport-Messe Hanseboot in ihrer bisherigen Form nun das letzte Mal in den Messehallen stattfinden. Die Gründe für diese Entscheidung liegen in den rückläufigen Austeller- und Besucherzahlen. Für 2019 ist jedoch ein neues Format geplant: Die Pläne sehen vor, dass dann die Boote direkt am Hafen im Elbwasser ausgestellt werden.

Laut Messechef Bernd Aufderheide führten die rückläufigen Zahlen zu Verlusten für die städtische Messegesellschaft. „Es war ein Zuschussgeschäft. Wir mussten zwischen Tradition, Wehmut und nüchternen Fakten abwägen“, so Aufderheide. Waren zur Hochzeit der Messe 2007 noch rund 800 Aussteller und rund 105 000 Besucher auf der Messe vertreten, kamen 2016 nur noch 500 Aussteller und 60 000 Besucher.

Nun will Aufderheide ein neues Konzept auf der Elbe testen: Die „In-Water Boat Show“ soll dann neue Modelle direkt an Liegeplätzen rund um die HafenCity zeigen. „Der Besucher sieht das Schiff im Wasser. Das ist ansprechender, als wenn die Boote aufgebockt in der Halle stehen“, so Aufderheide.

Die Hanseboot findet seit 1961 jährlich in Hamburg statt – vom 28. Oktober bis 5. November 2017 zum letzten Mal in den Messehallen. Beim Eintrittspreis hat sich der Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen: Die erforderlichen drei Euro entsprechen dem Ticketpreis von sechs D-Mark aus dem Jahre 1961.

sam/dpa

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Der perfekte Platz für einen Sonnenaufgang? Das ist für Sarah Kneipp, Jahrgang 1995, eine 140 Meter hohe Windkraftanlage, die sie natürlich selbst hinaufgeklettert ist. Auf Berge steigt sie aber auch gern. Außerdem könnte sie einem - als Unternehmen, aber bestimmt auch privat - selbst mitten in der Nacht ohne Probleme aus der Patsche helfen. Denn schnelle und richtige Entscheidungen treffen, das hat Sarah in der professionellen Beschäftigung mit Krisenkommunikation in den PR-Abteilungen mehrerer Unternehmen gelernt – darunter ein Hersteller von Windkraftanlagen. Wegen Benni, ihrem griechischen Straßenhund, ist sie seit einiger Zeit überdurchschnittlich viel vor der Tür und testet nebenbei das ein oder andere Sushi-Restaurant in Hamburg.

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