Bike+Ride Station Hoheluftbrücke
Insgesamt 8.000 neue Bike-And-Ride-Plätze sollen bis 2025 entstehen. Foto: Christian Charisius/dpa

Bike and Ride eröffnet eine neue Fahrradparkanlage am Bahnhof Hoheluftbrücke. Bis 2025 sollen in Hamburg insgesamt 28.000 Stellplätze zur Verfügung stehen.

Heute eröffnete die städtische Betriebsgesellschaft Bike and Ride (B+R) 420 Stellplätze am Bahnhof Hoheluftbrücke. Durch die neue Anlage können doppelt so viele Fahrräder wie bisher an der U-Bahn-Station parken. Bis 2025 soll B+R insgesamt 28.000 Stellplätze anbieten – die Stadt stellt hierfür rund 31 Millionen Euro bereit. Die Investitionen gehören zum aktuellen Plan, Hamburg zur Fahrradstadt zu machen.

Jährlich will B+R nun etwa 1.500 neue Parkplätze für Fahrräder schaffen. Die größten Anlagen entstehen in diesem Jahr an den Haltestellen Nettelnburg (668 Stellplätze), Neuwiedenthal (452) und Rissen (402). Auch für die Bahnhöfe Altona, Dammtor, Hauptbahnhof und Diebsteich sind neue Parkhäuser geplant. Die videoüberwachten Bereiche sollen eine höhere Sicherheit garantieren. Außerdem werden Dienstleistungen wie Reparatur, Reinigung und Rad-Vermietung angeboten. Am Hauptbahnhof wurden aus Platzgründen vorerst nur neue Bügelständer installiert.

Am Bügel kann man Fahrräder kostenlos abschließen. Ein Stellplatz im verschließbaren Käfig kostet je nach Mietdauer zwischen 7,50 und 8 Euro pro Monat – Interessenten können sich per Online-Formular an B+R wenden. Künftig sei außerdem eine digitale App angedacht, sagte Jan Krampe, Geschäftsführer der B+R. Dann könnten Nutzer auch spontan einen Stellplatz mieten.

bro/viva/dpa

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Björn Rohwer, Jahrgang 1993, liebt drei Dinge: Sport, Musik und Technik. Während er beim Sport lieber zuschaut, ist er bei der Musik mit vollem Einsatz dabei. Seit seinem sechsten Lebensjahr singt der studierte Musikwissenschaftler im Knabenchor, spielt Klavier, Saxophon und Klarinette. Zum Journalismus hat ihn seine dritte Leidenschaft gebracht: die Technik. Für verschiedene Gamingformate rezensiert er Videospiele, führt Interviews und verfasst Hintergrundberichte. In seinem 2014 erschienenen Buch „Unnützes Wissen für Gamer“ gibt er die Antwort darauf, warum Super Mario einen Schnauzbart trägt oder wieso Lara Croft eine große Oberweite hat. Das Buch hat er während eines Kreuzbandrisses geschrieben, den er sich beim Schulsport zuzog. Das Ende der Sportlerkarriere war der Anfang des Schreibens. Kürzel: bro
Vivien Valentiner, Jahrgang 1993, hält es selten lange im Sitzen aus: Dann drückt nämlich ihr Extra-Rückenwirbel und die ihr ebenfalls angeborene Neugierde. „Irgendwas mit Medien“ wollte Vivien deswegen schon als Jugendliche machen. Nach ersten journalistischen Gehversuchen bei Lokalzeitungen hospitierte sie beim NDR und der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und saß im Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland. Vivien stammt aus Lübeck, in Lüneburg hat sie Wirtschaftspsychologie und Digitale Medien studiert. Mit ihrem Umzug nach Hamburg bleibt sie Hansestädten treu, probiert aber darüber hinaus gerne unterschiedliche Dinge aus: Sie hat schon Ballett und Rock’n‘Roll getanzt, Schlagzeug und Theater gespielt. Kürzel: viva