Heute um 11 Uhr wird dem verstorbenen Reeder Jacques R. Saadé im Hamburger Hafen gedacht. Dazu wird die Arbeit an den Containerterminals für eine Minute pausieren. Alle Schiffe sollen ihr Typhon als Zeichen der Anteilnahme einschalten.
Heute steht der Hamburger Hafen eine Minute lang still. Grund dafür ist eine Trauerminute für den verstorbenen Reeder Jacques R. Saadé. Der 81-jährige Saadé starb vor fünf Tagen in Marseille, Hamburgs Partnerstadt. Dort findet heute zeitgleich die offizielle Trauerfeier statt.
Saadé gründete vor 40 Jahren die Reederei Compagnie Maritime d’Affrètement (CMA). Nach Übernahme der Firma Compagnie Générale Maritime (CGM) ist CMA CGM heute die drittgrößte Reederei der Welt und der wichtigste Kunde des Hambuger Hafens.
Trauerminute der besonderen Art
Mit der Trauerminute in Hamburg “möchte der gesamte Hafen innehalten und für den großen Mann der Schifffahrt Spalier stehen, der zu dem Erfolg des Hamburger Hafens wesentlich beigetragen hat und in einer besonderen Weise gedenken”, heißt es in einer Pressemitteilung.
Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch sprach Saadés Sohn Rodolphe in einem Brief sein Beileid persönlich aus: “Sein großer Beitrag zur Vertiefung der langen Beziehungen zwischen CMA CGM und dem Hafen Hamburg wird niemals vergessen werden.” Saadé und seine Reederei hätten dazu beigetragen, dass Hamburg einer der wichtigsten Häfen in Europa sei.
Das Containerschiff “Vasco da Gama” der französischen Reederei wird zur Trauerminute sein Schiffshorn ertönen lassen. Alle anderen Schiffe im Hamburger Hafen können sich dem Gedenkruf anschließen. Weltweit wird in allen Büros der Reederei und auch in anderen Häfen eine Gedenkminute stattfinden.
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Lennart Albrecht, Jahrgang 1991, hat Olaf Scholz schon einmal drei Monate lang fast täglich auf Schritt und Tritt verfolgt – mit dessen Einverständnis, im Rahmen eines Praktikums beim Hamburger Senat. Auch Hamburgs Herz kennt er besser als die meisten: Im Nebenjob moderiert er Bustouren durch das Hafengelände, und sogar bei einem Praktikum in Hongkong warb er schon für die Vorzüge der Hansestadt. Bei der Reederei Hamburg Süd schrieb er für das Mitarbeitermagazin und half, Messen zu organisieren. Seinen Bachelor in Media Acting und Rhetorik machte er an der Hamburger Medienakademie. Für die Dokumentation „Die Norm“ begleitete Lennart Spitzensportler auf dem Weg zu den Olympischen Spielen. Er selbst fährt gern Rennrad – zum Mediencampus Finkenau aber kann er von zu Hause aus zu Fuß gehen. Kürzel: la