Jungfernstieg
Der Bereich um den Jungfernstieg gilt vor allem abends als Brennpunkt. Foto: Pixabay

Schlägereien, exzessiver Alkoholkonsum, Belästigungen: Immer häufiger kommt es am Jungfernstieg zu Straftaten und Konflikten. Dagegen geht die Polizei nun vor – mit mehr Präsenz und drei weiteren Überwachungskameras.

Da es vor Ort immer wieder zu Konflikten und Straftaten kommt, sollen am Jungfernstieg weitere Überwachungskameras angebracht werden. Wann es dazu kommt, ist noch nicht bekannt, so ein Sprecher der Polizei. Seit Dezember 2017 zeichnen neun Kameras an sechs Masten die Umgebung auf. In Zukunft sollen es insgesamt zwölf Kameras sein.

Vor allem im Bereich Ballindamm und um die Europa Passage gäbe es immer wieder Probleme. Es finden vermehrt Schlägereien, Belästigungen, Trinkgelagen und Messerstechereien statt, sagt Polizeisprecher Ulf Wundrack dem „Hamburger Abendblatt“. Besonders abends und an Wochenenden würden sich viele Jugendliche am sogenannten „Brennpunkt Jungfernstieg“ treffen.

Die Kameras sollen an Wochenenden, vor Feiertagen und bei Großveranstaltungen eingeschaltet werden. Die Polizei verspricht sich so mehr Sicherheit: Täter sollen identifiziert und potentielle Täter abgeschreckt werden.

tmu

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Als Fitnesstrainerin spornt Thoya Maria Urbach, Jahrgang 1994, mehrmals in der Woche bis zu 30 Leute zu Höchstleistungen an. Studiert hat sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und Barcelona und dabei das Schreiben für sich entdeckt. Bei der „Brigitte“ hospitierte sie in der Onlineredaktion. Während eines Praktikums in der Unternehmenskommunikation bei Deutschlands größter Containerreederei faszinierte sie die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt. Die Hamburgerin schippert in ihrer Freizeit gerne mit der Fähre über die Elbe, ist aber auch in anderen Städten unterwegs – etwa in St. Petersburg. Denn etwas Russisch kann sie auch. Kürzel: tmu