Das Filmfest Hamburg bittet zur Fahrrad-Tour von Kino zu Kino. Aber welche Stars sind bereits als gute Vorbilder vorangefahren? FINK.HAMBURG präsentiert die großen Auftritte des Zweirads auf der Leinwand.

„Die Wilden Kerle“

Die coolste Fahrrad-Gang des deutschen Kinderfilms? Ohne Frage: „Die Wilden Kerle“! Dass ihre Fahrräder einen Auspuff haben und Motorradgeräusche machen, ist zwar etwas albern, für zehnjährige RabaukInnen war die Truppe aber unglaublich beeindruckend.

„Quicksilver“

„Lasst uns Footloose einfach nochmal drehen – wieder mit Kevin Bacon. Nur dieses Mal tanzt er auf einem Fahrrad!“ So ungefähr sah wahrscheinlich die Ideenfindung zu „Quicksilver“ aus. An der Kinokasse war die Kombination aus Film und Fahrrad ein Flop, aber für Zweiradfreunde ist er eine kuriose Perle.

„Napoleon Dynamite“

Schon der ultimative Hänger „Napoleon Dynamite“ wusste um die betörende Macht des Fahrrads. Eigentlich das perfekte Vehikel, um die Begleitung für den Schulball zu beeindrucken. So wirklich elegant sieht der Hauptdarsteller aber auf zwei Rädern nicht aus.

„Die große Muppet-Sause“

Wie richtige Fahrrad-Romantik geht, zeigen Miss Piggy und Kermit der Frosch. Auch kleine Puppen können die großen Musical-Gesten zeigen – mit Akrobatik, Händchenhalten und großer Fahrrad-Karawane zum Finale.

„Transporter 3“

Ein echter Action-Held braucht keinen gepanzerten Wagen. Die richtig Harten verfolgen ihre Gegner mit dem Bonanzarad.

„21 Jump Street“

Auch die andere Seite des Gesetzes sitzt auf Fahrrädern – zumindest im Film „21 Jump Street“. Beim Anblick der Sonderausstattung mit Blaulicht zittern die Kleinkriminellen in amerikanischen Stadtparks.

„The Goonies“

Jahrzehnte bevor Josh Brolin die Welt als Marvel-Bösewicht Thanos bedrohte, zeichnete sich seine kriminelle Energie bereits ab. Auf der Leinwand dauerte der Schritt vom Fahrraddiebstahl zum Genozid knapp dreißig Jahre.

„E.T.“

Zum Finale der Klassiker: Kein Fahrrad ist berühmter als Elliots BMX-Rad. Wie soll man aber auch mithalten, wenn ein kleiner Junge mit einem Alien im Korb durch die Luft fliegt?

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Björn Rohwer, Jahrgang 1993, liebt drei Dinge: Sport, Musik und Technik. Während er beim Sport lieber zuschaut, ist er bei der Musik mit vollem Einsatz dabei. Seit seinem sechsten Lebensjahr singt der studierte Musikwissenschaftler im Knabenchor, spielt Klavier, Saxophon und Klarinette. Zum Journalismus hat ihn seine dritte Leidenschaft gebracht: die Technik. Für verschiedene Gamingformate rezensiert er Videospiele, führt Interviews und verfasst Hintergrundberichte. In seinem 2014 erschienenen Buch „Unnützes Wissen für Gamer“ gibt er die Antwort darauf, warum Super Mario einen Schnauzbart trägt oder wieso Lara Croft eine große Oberweite hat. Das Buch hat er während eines Kreuzbandrisses geschrieben, den er sich beim Schulsport zuzog. Das Ende der Sportlerkarriere war der Anfang des Schreibens. Kürzel: bro