Ab Montag, den 20. Mai 2019 wird die Linie U3 zwischen den Haltestellen St. Pauli und Baumwall komplett gesperrt. Es wird auch kein Ersatzverkehr eingerichtet. Mit diesen Alternativen kommt ihr dennoch ans Ziel.

Vom 20. Mai bis 8. September 2019 ist der U3-Abschnitt zwischen den Haltestellen St. Pauli und Baumwall gesperrt. Grund hierfür ist der barrierefreie Ausbau der Station Landungsbrücken, bei dem jeder Bahnsteig einen Aufzug erhält. Die Arbeiten sind umfangreich: Der Stop wurde 1912 als eine der ersten Haltestellen erbaut und steht unter Denkmalschutz. Einen Schienenersatzverkehr wird es nicht geben.

Die 16-wöchige Betriebsunterbrechung wurde in die Zeit der Sommerferien 2019 gelegt, da dort meist weniger Hamburger*innen unterwegs sind. Die diesjährigen Schulferien sind vom 27. Juni bis zum 7. August. Die Arbeiten an der Haltestelle sollen überwiegend werktags zwischen 7 und 22 Uhr stattfinden. Weitere Informationen zum Ausbauprojekt findet ihr auf hochbahn.de.

Wie komme ich ans Ziel? Alternativen zur U3

Auf der Karte ist nur ein Ausschnitt der ÖPNV-Linien dargestellt.

U-Bahnen

Baumwall: Über den Fußweg zwischen den Haltestellen Jungfernstieg und Rathaus erreicht ihr mit den beiden U-Bahn-Linien U1 und U2 die U3 in Richtung Baumwall.

S-Bahnen

Baumwall: Auch mit der S1, S2 und S3 könnt ihr bis Jungfernstieg fahren und dort zu Fuß die U3-Haltestelle Rathaus erreichen.

Landungsbrücken: Mit den S-Bahn-Linien erreicht ihr außerdem über den Hauptbahnhof die Landungsbrücken.

Gut zu wissen: Die S-Bahnen sind nicht von der Sperrung betroffen.

Busse

St.Pauli: Mit den Buslinien 3 und 17 zwischen Feldstraße/St.Pauli und Rödingsmarkt kommt ihr zum Fahrziel St.Pauli.

Landungsbrücken: Mit den Buslinien 111 und 112 erreicht ihr die Landungsbrücken.

Erweiterung und Aufhebung der Sperrung

Zwischen dem 22. Juni (0:30 Uhr) und dem 23. Juni (Betriebsschluss) wird die Sperrung bis Berliner Tor erweitert. Für U-Bahnen wird die Strecke dann wieder am 8. September freigegeben. Allerdings halten die U-Bahnen einen weiteren Monat lang nicht an der Haltestelle Landungsbrücken. Die Sperrungen sollen voraussichtlich ab dem 13. Oktober 2019 aufgehoben sein.

Alternativen für Studierende der HAW und HMS

Studierende des Campus Finkenau, die an der Haltestelle Mundsburg aussteigen, können auf die U1 ausweichen und bis zur Haltestelle Wartenau fahren. Der Campus Berliner Tor ist ebenfalls mit der U1 erreichbar. Alle anderen Standorte der HAW, etwa in Bergedorf und an der Armgartstraße, sind von der Sperrung nicht direkt betroffen.

Weitere Baumaßnahmen

Bis 2021 sollen 95 Prozent von Hamburgs U-Bahn-Haltestellen barrierefrei sein und damit Fahrgästen einen ungehinderten Zugang ermöglichen.

Titelfoto: Pixabay

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Kim Staudt, Jahrgang 1996, hasst Hasskommentare. Als Werkstudentin in der Online-Redaktion der “FAZ” moderierte sie Leserkommentare und las dabei mehr Scheußlichkeiten als ihr lieb war. Es war ein harter Wechsel: Kurz davor hatte sie in der Redaktion von “InStyle” noch Kisten voller Designerstücke aus Mailand, Paris und New York durchwühlt und beim Onlinemagazin “GQ” live über die Wahl zum “Mann des Jahres” gebloggt. Ihr Lieblingsroman ist “Das Bildnis des Dorian Gray” von Oscar Wilde, “Die Leiden des jungen Werthers” las sie im Garten des Goethe-Hauses in Frankfurt. Natürlich durfte es auch für das Germanistik- und Amerikanistikstudium nur die dortige Goethe-Universität werden. Am liebsten mag sie Filme mit Plot Twist - und Serien mit F: “Fargo”, “Friends” und modern “Family”. Kürzel: kis
Lukas Dose, 1995 in Plön geboren und dort aufgewachsen, ist Nordlicht durch und durch. Auch ein kurzes Intermezzo in Salzgitter für seinen Bachelor in Medienmanagement konnte das nicht ändern – Hamburg sollte es sein. Bei einem Praktikum in der Social-Media-Agentur Elbkind rückte er unter anderem Müsliriegel für Fotoshootings ins rechte Licht. Mit seinen knapp zwei Metern ist er der Größte im FINK-Newsroom. Die geringe Beinfreiheit im Flugzeug hält ihn aber nicht davon ab, die Welt zu entdecken: Die Vereinigten Arabischen Emirate, USA und Skandinavien hat er unter anderem schon bereist. In Schweden faszinierte ihn die fortgeschrittene Digitalisierung. Bargeldloses Bezahlen, schnelles Internet, Wlan überall – gute Argumente, um nach dem Master vielleicht noch weiter in den Norden zu ziehen. Kürzel: lud