Visualisierung der U3-Bauarbeiten an der Haltestelle Landungsbrücken.
Visualisierung der Sanierungsarbeiten an der Haltestelle Landungsbrücken. Foto: Hochbahn

Dieser Artikel ist veraltet. Alles zur aktuellen U3-Sperrung findest du hier.

Die Haltestelle Landungsbrücken wird ab Mai von der Hamburger Hochbahn saniert und deswegen 16 Wochen gesperrt. Alle anderen Haltestellen können während der U3-Bauarbeiten angefahren werden.

Die Hamburger Hochbahn beginnt am 20. Mai 2019 mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an der stark frequentierten Haltestelle Landungsbrücken. Bis zum 18. September ist die Haltestelle gesperrt. Der S-Bahn-Verkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen.

Grund für die Sperrung ist, wie bei der U3-Sperrung zwischen Rathaus und Berliner Tor im Januar und Februar 2019, der barrierefreie Ausbau und Sanierungsarbeiten. Die Hochbahn investiert rund 28 Millionen Euro in das Projekt.

Die Haltestelle U3 wird von Mai bis Oktober von der Hochbahn saniert. Foto: Hochbahn.

Während der Arbeiten ist die Haltestelle Landungsbrücken nur mit den Buslinien 111 und 112 erreichbar. Die U-Bahnlinie endet an den Stationen St. Pauli und Baumwall. Die Bauarbeiten beginnen im Anschluss an den Hafengeburtstag im MaiDie Station wurde im Jahr 1912 als eine der ersten Haltestellen Hamburgs erbaut und muss nun dringend erneuert werden.

Eine barrierefreie Lösung aus Australien

Alle anderen Haltestellen sind während der Sanierung erreichbar. Dennoch empfiehlt die Hochbahn den Fahrgästen, auf andere Verbindungen auszuweichen. Fahrgäste aus der Richtung Kellinghusenstaße können auf die U1, Fahrgäste vom Schlump auf die U2 bis Jungfernstieg ausweichen und die Verbindung zum Rathaus nutzen. Hafenbesuchern empfiehlt die Hochbahn, bis zur Haltestelle Baumwall zu fahren oder die Buslinien 112, 3 oder 17 zu nutzen.

Bei den U3-Bauarbeiten an den Landungsbrücken erhöht die Hochbahn die Bahnsteige auf gesamter Länge, damit ein barrierefreier Zugang möglich ist. Dafür werden Gummilamellen aus Australien eingesetzt, die den Abstand zwischen Bahnsteig und Zug schließen sollen. Die Lamellen können auch betreten werden. Außerdem werden zwei Aufzüge eingebaut, die von der Straße direkt auf den Bahnsteig führen.

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Melina Mork, Jahrgang 1996, wollte mit sieben Jahren Stadionsprecherin werden. Aber als in der Schule die Länge ihrer Essays zunehmend eskalierten, beschloss sie, dass sie lieber Journalistin werden möchte. Nach dem Abitur zog sie für das Bachelor-Studium in Kulturjournalismus von Salzgitter nach Hamburg. Zwischen Theater-Kritiken und Reportagen entdeckte sie ihre Liebe zu multimedialen Inhalten. Erste Erfahrungen sammelte sie beim Stadtmagazin “Szene Hamburg”, dem “Netzpiloten Magazin” oder auch beim Performing Arts Festival “Out Now”. Wenn sie nicht gerade Video-Essays bingewatched ist sie mit ihrer Kamera unterwegs oder im nächstgelegenen Café anzutreffen. Denn der Kaffee am Morgen ist für sie ein Muss.