In der Hafencity gibt es jetzt die Hafen-Erlebniswelt “Discovery Dock”. BesucherInnen können hier interaktiv den Hamburger Hafen mit 3D-Modellen, Videos und Virtual Reality entdecken.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher eröffnete am gestrigen Montag die digitale Ausstellung “Discovery Dock”.  In einer 50-minütigen Tour können BesucherInnen den Hamburger Hafen durch 3D-Modelle und Virtual Reality (VR) erleben.

Mixed-Reality Konzept

Mithilfe von VR-Technik, Projektionen, Live-Simulationen sowie Sound- und Lichteffekten wird der Hamburger Hafen virtuell dargestellt. An insgesamt sieben Stationen können BesucherInnen etwas über verschiedene Bereiche, wie die Tierwelt des Hafens, erfahren. “Wer bislang kein Hafenfan war, wird es hier bestimmt”, sagt Tschentscher.

In der Ausstellung können sich die Gäste beispielsweise in den Alltag von ZollbeamtInnen oder KranfahrerInnen einfühlen und mit einer 3D-Projektion einen Container durchleuchten und nach Schmuggelware suchen. Auf Bildschirmen kommen unter anderem ein Kreuzfahrtschiffkapitän, der Zoll-Chef und Vertreter der Umweltbehörde zu Wort.

Mit einer Virtual-Reality-Brille können die BesucherInnen selbst einen Container verladen oder am Trockendock einen Ozeanriesen beobachten. Ein großes 3D-Modell zeigt, was innerhalb von 24 Stunden in Hamburgs Hafenbecken passiert.

Touristenattraktion

Das “Discovery Dock” befindet sich am Touristen-Hotspot in der Hafencity am Kaiserkai 60, neben der Elbphilharmonie.

“Mit “Discovery Dock” weiten wir unser Hamburg-Know-How auch in medienfremde Geschäftsfelder aus”, sagt Verlagsgeschäftsführerin Susan Molzow von der “Hamburger Morgenpost”. Der Betreiber der Erlebniswelt DuMont Media, eine Tochterfirma der “Morgenpost”, gehört zur Kölner DuMont-Mediengruppe.

Preise und Tickets

Der Eintritt für Erwachsene zur Hauptsaison beträgt 19,50 Euro, für Kinder 16,50 Euro. Für Schulklassen ab 15 Personen werden spezielle Preise angeboten. Auf der Website können BesucherInnen Tickets reservieren und Termine buchen.

kis/dpa

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Kim Staudt, Jahrgang 1996, hasst Hasskommentare. Als Werkstudentin in der Online-Redaktion der “FAZ” moderierte sie Leserkommentare und las dabei mehr Scheußlichkeiten als ihr lieb war. Es war ein harter Wechsel: Kurz davor hatte sie in der Redaktion von “InStyle” noch Kisten voller Designerstücke aus Mailand, Paris und New York durchwühlt und beim Onlinemagazin “GQ” live über die Wahl zum “Mann des Jahres” gebloggt. Ihr Lieblingsroman ist “Das Bildnis des Dorian Gray” von Oscar Wilde, “Die Leiden des jungen Werthers” las sie im Garten des Goethe-Hauses in Frankfurt. Natürlich durfte es auch für das Germanistik- und Amerikanistikstudium nur die dortige Goethe-Universität werden. Am liebsten mag sie Filme mit Plot Twist - und Serien mit F: “Fargo”, “Friends” und modern “Family”. Kürzel: kis

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