Die Beachvolleyball-WM soll ab Freitag Besucher in das modernisierte Stadion Am Rothenbaum locken. Der Eintritt ist kostenlos. Alle 216 Spiele werden zudem live im TV und in Livestreams übertragen.

Die Weltmeisterschaft im Beachvolleyball findet dieses Jahr in Hamburg statt. Vom 28. Juni bis zum 07. Juli kämpfen 48 Frauen- und 48 Männerteams um insgesamt eine Million Dollar Preisgeld und um wichtige Punkte in der Olympia-Qualifikation. 38 Nationen sind bei der WM vertreten, die neuen Weltmeister-Duos buchen direkt einen Platz für Olympia 2020 in Tokio.

Olympiasiegerin und WM-Titelverteidigerin Laura Ludwig geht nach ihren Finaltriumphen mit Kira Walkenhorst in Rio 2016 und in Wien 2017 dieses Jahr mit einer neuen Partnerin an den Start. An ihrer Seite wird die Hamburgerin Margareta Kozuch stehen, die gemeinsam mit Ludwig zum Beachvolleyballkader des HSV zählt. Kira Walkenhorst musste aufgrund anhaltender Verletzungen ihre Karriere beenden. Neun weitere Teams vertreten Deutschland zudem bei der WM in Hamburg.

Freier Eintritt und Live-Übertragung im TV und im Netz

Die Weltmeisterschaft findet in der vor allem durch die Hamburg Open, das ATP-Tennisturnier, bekannte Anlage Am Rothenbaum im Stadtteil Harvestehude statt. Die zu Beginn des Jahres gestarteten Modernisierungsarbeiten konnten zum Großteil fertiggestellt werden. Der Eintritt zur Beachvolleyball-WM ist generell frei, sofern ausreichend Kapazitäten im Stadion vorhanden sind. Wer sichergehen will, kann auch Tages- oder VIP-Tickets auf Eventim bestellen.

Alle 216 Spiele werden im TV und im Livestream übertragen. Bis zum 02. Juli zeigt Sport1 alle Spiele aus Hamburg. Das Finalwochenende übernehmen ARD und ZDF mit einer Live-Berichterstattung. Die deutschen Olympiasieger von London 2012, Julius Brink und Jonas Reckermann, unterstützen die Übertragung als Experten. Der Streamingdienst DAZN zeigt ebenfalls alle Spiele vom Center Court und von den beiden Nebenplätzen. Außerdem wird auf der offiziellen Homepage ein Livestream angeboten.

lud/dpa

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Lukas Dose, 1995 in Plön geboren und dort aufgewachsen, ist Nordlicht durch und durch. Auch ein kurzes Intermezzo in Salzgitter für seinen Bachelor in Medienmanagement konnte das nicht ändern – Hamburg sollte es sein. Bei einem Praktikum in der Social-Media-Agentur Elbkind rückte er unter anderem Müsliriegel für Fotoshootings ins rechte Licht. Mit seinen knapp zwei Metern ist er der Größte im FINK-Newsroom. Die geringe Beinfreiheit im Flugzeug hält ihn aber nicht davon ab, die Welt zu entdecken: Die Vereinigten Arabischen Emirate, USA und Skandinavien hat er unter anderem schon bereist. In Schweden faszinierte ihn die fortgeschrittene Digitalisierung. Bargeldloses Bezahlen, schnelles Internet, Wlan überall – gute Argumente, um nach dem Master vielleicht noch weiter in den Norden zu ziehen. Kürzel: lud