Du weißt, dass man die Katze und den Pudel nicht streicheln kann und in der Schanze kein Ski fährt? Es gibt für dich kein Schietwetter und du liebst Franzbrötchen? Teste im Quiz, ob du ein echter Hamburg-Profi bist. 

Woher hat der Stadtteil Altona seinen Namen?

Foto: Pixabay
Correct! Wrong!

Der Stadtteil Altona wurde vermutlich nach einer Kneipe benannt. 1536 eröffnete der Fischer Joachim von Lohe seine Krugwirtschaft in einem dänischen Fischer- und Handwerkerdorf. Da die Kneipe zu nah an der Hamburger Stadtgrenze lag, nannte er sie kurzerhand "all to nah" (allzu nah). 1937 endete die Selbstständigkeit Altonas und wurde zum Stadtteil Hamburgs. Im zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil des Stadtteils zerstört. Nach dem Neuaufbau und den Nachkriegsjahren gilt Altona heute als lebendiges und buntes Szeneviertel.

Elbe, Wasser und Fleete: Wie viele Brücken hat Hamburg?

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Correct! Wrong!

Hamburg hat insgesamt sieben Bezirke, 104 Stadtteile, rund 7700 Straßen und ca. 2500 Brücken – das sind mehr Brücken, als Amsterdam und Venedig zusammen haben.

Die Mietpreise in Hamburg explodieren. Wie groß ist eine durchschnittliche Hamburger Wohnung?

Die Balkone von Mietshäusern sind in der Abendsonne zu sehen. Am 14. Juni 2018 wird über den Rechtsstreit zur Mietpreisbremse entschieden. Der Mieter einer Hamburger Wohnung hatte seinen Vermieter verklagt und einen Teil der gezahlten Miete zurückverlangt, da der Vermieter seiner Meinung nach gegen die Mietpreisbremse verstoßen haben soll. Foto: Marcus Brandt/dpa
Correct! Wrong!

Wer hätte das gedacht? Die Hamburger*innen wohnen im Schnitt auf 75 m². Laut dem Mietspiegel 6/2019 liegt der durchschnittliche Mietpreis in Hamburg bei 13,92 Euro pro Quadratmeter. Pro Einwohner*in gibt es rund 114 m² Grünfläche. Damit zählt Hamburg zu den grünsten Metropolen der Welt.

Hamburg hat rund 1,8 Millionen Einwohner*innen. Wie lange leben diese im Durchschnitt in ihrer Wohnung?

Illustration: Melanie Gandyra
Correct! Wrong!

Hamburg ist bei Studierenden und Arbeitenden gleichermaßen beliebt. Die Hamburger*innen leben dem Hamburger Abendblatt zufolge durchschnittlich 13,3 Jahren in ihrer Wohnung. Jährlich sollen außerdem rund 95.000 Menschen nach Hamburg ziehen.

Hamburg hat rund 7700 Straßen. Welche ist die Kürzeste auf St. Pauli?

Die Hamburger Reeperbahn bei Nacht Foto: Pixabay
Correct! Wrong!

Die Herbertstraße ist mit 60 Metern die kürzeste Straße auf St. Pauli. Bereits seit dem 19. Jahrhundert arbeiten hier Prostituierte. Nach Auskunft des Landeskriminalamts arbeiteten hier 2014 rund 2500 Prostituierte, von denen 27 ein Gewerbe angemeldet haben und 195 bei der Steuerverwaltung erfasst sind. Die Zahl der männlichen Prostituierten wird dabei auf unter 100 geschätzt. Die kürzeste Straße ganz Hamburgs ist die Wienbargstraße in Bahrenfeld mit einer Länge von 44 Metern.

Hamburg ist Flachland. Blankenese eine Ausnahme. Wie viele Treppenstufen haben Postbot*innen an einem Arbeitstag vor sich?

Blankenese Foto: Lesley-Ann Jahn
Correct! Wrong!

Postbot*innen in Blankenese halten sich vor allem durch Treppensteigen fit. Viele der Wohnhäuser sind nur über die 5000 Treppenstufen zu erreichen. Auch die Müllabfuhr hat es schwer, da Müllfahrzeuge das Viertel nicht anfahren können. Anders als in den übrigen Hamburger Stadtteilen, gibt es hier keine Mülltonnen, sondern rosa- und lilafarbene Säcke.

Im Alten Elbtunnel dürfen ab Anfang Juni keine Autos mehr fahren. Wie viel länger ist der Neue Elbtunnel?

Der Alte Elbtunnel wird vom 4. bis 8. Dezember saniert. Foto: Henry Mühlpfordt_cc by-sa 2.0 Foto: Henry Mühlpfordt
Correct! Wrong!

Der Neue Elbtunnel ist 3325 Meter lang. Der Alte Elbtunnel rund 427 Meter. Er ist auch unter dem Namen "St. Pauli Elbtunnel" bekannt, wurde 1911 eröffnet und verbindet die Landungsbrücken mit dem Hafengebiet in Steinwerder. Das Besondere sind die vier Aufzüge, die am jeweiligen Ende je 10 Tonnen tragen können. 1974 eröffnete der Neue Elbtunnel mit vier Tunnelröhren.

Seit 2016 neues Wahrzeichen Hamburgs: Die Elbphilharmonie. Wie teuer war der Bau?

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Correct! Wrong!

In der Machbarkeitsstudie für die Elbphilharmonie aus dem Jahr 2005 war von städtischen Baukosten in Höhe von 77 Millionen Euro die Rede – am Ende kostete das 110 Meter hohe Gebäude 789 Millionen Euro. Bei der Ausstattung der sanitären Anlagen war die Planung großzügig: Für Papierhandtuchspender wurden 957 Euro pro Stück veranschlagt, bei Klobürsten rechneten sie mit rund 292 Euro pro Stück. Am Ende einigte man sich aber doch auf günstigere Modelle.

Vor der Elbphilharmonie galt der Michel als Wahrzeichen Hamburgs. Wie viele Stufen führen den Kirchturm hoch?

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Correct! Wrong!

Bis zur Aussichtsplattform in 82 Metern Höhe müssen Gäste 452 Stufen besteigen. Der Weg nach oben führt auch durch die Glockenböden, in denen zehn Glocken läuten. Die beiden Uhrschlagglocken fehlten jedoch fast einhundert Jahre: 1917 wurden sie für die Waffenproduktion eingeschmolzen und erst 2016 durch Spenden ersetzt.

Das Rathaus wurde 1897 eröffnet. Wer hat hier sein Büro und ist derzeit Hamburgs Erster Bürgermeister?

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Correct! Wrong!

Andy Grote ist Innen- und Sportsenator Hamburgs. Olaf Scholz ist Vizekanzler und Finanzminister der Bundesregierung und war bis 2018 Hamburgs Erster Bürgermeister. Seit März 2018 ist Peter Tschentscher Erster Bürgermeister Hamburgs. Vor seiner Berufung zum Senator im März 2011, studierte Tschentscher in Hamburg Humanmedizin und arbeitete als Oberarzt im Zentrum für Diagnostik am Universitätsklinikum Eppendorf.

Auf der Alster schwimmen seit rund 400 Jahren die Alsterschwäne. Wofür sind sie auch bekannt?

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Correct! Wrong!

Die Alsterschwäne sind weder aus dem Tierpark Hagenbeck ausgebrochen, noch darf man sie in den Ofen schieben. 1664 stellte der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Alsterschwäne unter besonderen Schutz: Alsterschwäne dürfen weder verletzt noch getötet werden. Auch das Beleidigen der Hamburger Wahrzeichen wird bestraft. Sonst droht ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, du doofe Gans.

Was wäre Hamburg ohne Fischbrötchen? Welches Fischbrötchen gibt es nicht?

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Correct! Wrong!

Bratheringsbrötchen gibt es. Aber doch keine Semmel! Wir sind doch nicht in Bayern, sondern in Norddeutschland! Hier fängt Bayern schon südlich der Elbe an. Ein Fischbrötchen kann sich der Hamburger oder die Hamburgerin aber auch mal gönnen: durchschnittlich wiegen die Bewohner Hamburgs 74,4 kg.

Bist du Hamburg-Profi?
Wat för'n Kuddelmuddel

Das war leider nichts. Bei dir wächst wohl die Rote Flora in Planten un Bloomen. Schau vielleicht mal beim Hafen vorbei oder besteige den Michel.
Löppt!

Das war schon ganz gut, aber du bestellst wohl ein Radler statt einem Alsterwasser. Schnapp dir nochmal ein Tretboot und schipper durch die Alsterkanäle.
Richtiger Fischkopp und Wassernixe

Sehr gut! Du bist mit allen Wassern gewaschen und schnackst nicht lange rum. Du findest in Hamburg die Große Freiheit.

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Titelfoto: Pixabay

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Luise Reichenbach, Jahrgang 1994, hat vier Vornamen, nutzt aber keinen davon. Die Hamburgerin legt sich nicht gerne fest: Sie zog von Hamburg nach Bayern, wechselte von Wirtschaft zur Kommunikationswissenschaft und redet mal über Schrotträder, mal über moderne Malerei. Im Zweitfach studierte Lissy Kunstgeschichte und lernte beim deutschen Cocktailmeister den perfekten Whiskey Sour zu mixen. Bei Scholz & Friends in Berlin arbeitete sie unter anderem für Amnesty International, Mercedes und Vodafone. Für Montblanc organisierte sie Messen für die neuen Kollektionen in ihrer Heimatstadt Hamburg. Am Wochenende steht sie im Schanzenviertel am Kickertisch oder klappert mit ihrem Rad die Flohmärkte ab, immer auf der Suche nach seltenen Bildern oder neuem Lesestoff. Kürzel: lr
Justus Beyer, Jahrgang 1993, macht aus Scheiße Geld. Als Mitbegründer der Firma Horse Powered versorgt er Kleingärtner und Floristen mit Naturdünger-Pellets. Mit einem Jahr saß er das erste Mal auf einem Pferd, Landei ist er trotzdem nicht. Für das Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften zog es ihn vom Dortmunder Familienhof nach Hamburg. Dort analysierte er als Werkstudent bei dem Werberiesen Jung von Matt Zielgruppen und Wettbewerber namhafter Kunden. Unternehmen wie BMW, Montblanc und Ricola bereiteten ihm schlaflose Nächte. Bei Xing fand er dann sein persönliches Silicon Valley: Massagen im Büro, Geburtstagskonfetti und persönliche Weihnachtsgrüße vom CEO. Als Curation Manager fütterte Justus den Algorithmus und vernetzte Menschen mit gleichen beruflichen Interessen. Seine Konstante im Leben: Espresso. Kürzel: jub