Nirgendwo in Deutschland steht man so lange im Stau wie in Hamburg. In anderen Großstädten sieht es auch nicht viel besser aus.

Nervtötend. Nur noch eine Ampelphase. Stop and go. Glückwunsch Hamburg, du bist Stauhauptstadt Deutschlands. Das ergab die jährliche Stauanalyse eines Herstellers von Navigationssystemen.

Wer in Hamburg Auto fährt, verliert Lebenszeit. Bei etwa einer Stunde Autofahrt am Tag stehen Hamburger*innen ganze 113 Stunden pro Jahr im Stau. Das ergab eine Auswertung von Navigationsdaten.

Auf der Weltrangliste steht Hamburg auf Platz 67. Knapp dahinter kommen Berlin (31 Prozent), Nürnberg, Bremen, Stuttgart und München (alle 30 Prozent).

Das Stauproblem könne nur durch bessere Angebote für Pendler*innen gelöst werden, sagt Dennis Thering, Verkehrsexperte der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Schon weit vor der Innenstadt solle man Pendler*innen zum Umstieg auf Busse und Bahnen motivieren. Die mobilitätsfeindlichen P+R-Gebühren sollen hierfür abgeschafft werden, so der Politiker.

Oder man steigt einfach gleich auf’s Fahrrad.

nik/dpa

Titelfoto: stux/Pixabay

Vorheriger ArtikelPuigdemonts Nachwahlkampf in Hamburg
Nächster ArtikelTourismus in grün
Nikolas Baumgartner, Jahrgang 1993, ist ein Draufgänger. Selbst mit wütenden Büffeln hat er sich in Kalifornien bereits gemessen. Schon früh zog es ihn in die Welt: Nach dem Abitur tauschte er die Weinregion Hohenlohe für ein halbes Jahr gegen Australiens Ostküste. Seine GoPro-Aufnahmen von Kängurus oder Koalas inspirierten ihn zu einem Auslandssemester an der Universität in Long Beach, Steven Spielbergs Alma Mater. Die Sauna ersetzt die kalifornische Sonne in seiner Wahlheimat Hamburg, wo er nach seinem Medientechnik-Studium als Fotograf, Videoproduzent und Veranstaltungstechniker tätig ist. Gerne besucht er Musik- und Kulturveranstaltungen oder organisiert sein eigenes Open Air auf der Veddel. Er baut selbst Gemüse an und unterstützt mit seinem Verein "damnit e.V." Fairtrade. Kürzel: nik