Zerstochene Reifen und zerkratzter Lack: In der Nähe des Flughafens gab es am Wochenende mehr als 200 Sachbeschädigungen an geparkten Autos. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach den Täter*innen. 

Eine Serie von Sachbeschädigungen in der Nähe des Hamburger Flughafen stellt die Polizei derzeit vor ein Rätsel. Am Wochenende haben unbekannte Täter*innen dort 210 geparkte Autos beschädigt. Die Vergehen sollen von Ablassen der Reifenluft, über Zerstechen der Reifen bis zu Beschädigungen an den Wagen durch Lackkratzer reichen.

Das gab die Polizei Hamburg am Dienstag bekannt, nachdem ein Fußgänger die beschädigten Autos am Montagmorgen in Langenhorn entdeckte. Die meisten Fahrzeuge parkten im Stadtteil Groß Borstel.

Mittlerweile bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern*innen. „Die Kripo ermittelt, aber wir haben noch keine konkreten Täterhinweise“, sagte ein Polizeisprecher.

Nur zwei Hamburger Wagen betroffen

Die Polizei nimmt derzeit an, dass überwiegend Urlaubsreisende betroffen sind, die ihre Autos in einer kostenfreien Zone abgestellt haben. Bei der Inspektion der Wagen stellte die Polizei fest, dass die beschädigten Fahrzeuge zum Großteil auswärtige Kennzeichen aus Deutschland und dem Ausland besitzen. Nur zwei Autos mit Hamburger Kennzeichen waren unter den beschädigten Objekten.

Hinweise können unter der Telefonnummer 040/4286-56789 oder an jeder Dienststelle abgegeben werden.

mas/dpa

Titelbild: pixabay

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Max Schulte, Jahrgang 1993, steht auf komplexe Zusammenhänge. Seine Lieblingsserie ist “Mad Men” - trotzdem gendert er seine Texte und raucht nicht. Bei einem Besuch in Bologna entdeckte der gebürtige Hammer seine Vorliebe für ungewöhnliche Arrangements, als er die Eiscremesorten Erdnuss-Karamell mit Pistazie kombinierte. Dieser Neigung blieb er bei seinem Bachelor treu und studierte Journalismus und Unternehmenskommunikation in Köln. Nebenbei arbeitete er in der PR-Abteilung des psychologischen Marktforschungsinstituts Rheingold und pendelte für ein Praktikum bei der Deutschen Post DHL Group nach Bonn. Dort brachte er ITlerinnen und ITlern das Kommunizieren bei. Das Studium der Digitalen Kommunikation an der HAW Hamburg ist da doch nur logische Konsequenz. Kürzel: mas

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