Seit vier Monaten erzählen wir Geschichten aus und über Hamburg. Das sind 41.760 Minuten im Newsroom und 572 Runden an der Tischtennisplatte. Zeit für eine Pause – und eine Zusammenfassung: das erste Semester in Zahlen.

Erinnert ihr euch noch an dieses Wonnegefühl aus der Schulzeit: Wenn die Röhrenfernseher in die Klassenräume gerollt, die Reise nach Jerusalem gespielt oder auf die Frage „Können wir draußen Unterricht machen?“ das einzige mal im Jahr mit „Ja.“ geantwortet wurde? Wo noch nicht mal der Urinmuff auf der Toilette dir etwas an kann, sondern irgendwie auch ein bisschen nach Vanille duftet. Der schönste Tag im Jahr ist nicht Weihnachten oder der eigene Geburtstag. Der schönste Tag ist der letzte Schultag vor den Sommerferien.

Jahre später dürfen wir das wieder spüren. Die FINK.HAMBURG-Redaktion geht in die wohlverdiente Sommerpause. 41.760 Minuten im Newsroom reichen fürs Erste. Wir würden ja gerne erzählen, was alles passiert ist, aber ihr wart ja die ganze Zeit dabei. Also lassen wir zwischen all den Buchstaben der vergangenen Monate mal ein paar Zahlen und Bilder sprechen:

Unser Semester in Zahlen. Wir haben zum Beispiel 312 Artikel veröffentlicht.
Bild erstellt mit Piktochart von Simon Schröder

Im nächsten Semester freuen wir uns dann wieder auf dumme Witze von Lukas, Social Media-Strategien von Ben und unzählige Fragen von Simon. Bis dahin: Schönen Sommer und wir sehen uns im September. Um acht Uhr. Pünktlich.

Na gut, um neun.

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Harald Schmidt hat 1995 gesagt, dass Kinder nur noch Max, Paul oder Leonard heißen. „Namen wie blank geputzte Holztische“. Zu diesem Zeitpunkt war Max Paul Leonard Nölke seit zwei Monaten auf der Welt. Der Dortmunder Knirps teilt mit seinen Namensvettern Hobbys wie Fußball, Musik hören und Freunde treffen. Soweit, so blank geputzt. Markanter ist Max‘ Schreibe. Der herbe Ruhrpott-Schlag gepaart mit seinem Feingefühl brachten ihn in die Redaktionen der Dortmunder “Ruhr Nachrichten” und der Berliner “taz”. In Marburg hat er Sprache und Kommunikation studiert, kann auf Italienisch einen Ramazzotti bestellen und auf Niederländisch eine Frikandel Speciaal. Am liebsten sind ihm aber die Kohlrouladen von Mama. Irgendwann will er mal mit Olli Schulz ein Fischbrötchen verspeisen. Der ist sowieso lustiger als Harald Schmidt. Kürzel: max
Simon Schröder, Jahrgang 1992, fehlt als Schönwetter-Surfer nur eines an seiner geliebten Heimatstadt: Dauersonne. Deshalb entflieht er jeden Sommer Hamburgs Schmuddelwetter und arbeitet als Wellenreitlehrer an der französischen Atlantikküste. Sein Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg war ihm zu theoretisch. Praktische Arbeit fand er nach seinem Abschluss bei den Online-Magazinen "Zeitjung" und "Bento". Mit seinem Gespür für Menschen interviewte er Pornoproduzenten, Freier und Lehrer. Wenn er es an seinem Schreibtisch nicht mehr aushielt, kochte er im Nil und Salt & Silver. Für seine zwei Mitbewohner macht er noch heute seine raffinierte Bolognese. Geheimzutat: Schokolade. Das würde er aber nie jemandem verraten. Kürzel: sis

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