Am Montag gab das Bezirksamt Hamburg-Nord die Pläne für den neuen Fahrradweg am Mundsburger Damm bekannt. Beim ADFC stoßen diese auf Kritik: Die Route sei zu schmal geplant.

Zwischen Hohenfelder Bucht und Mundsburger Brücke soll ein neuer Fahrradweg entstehen. Teile der Route sollen nur 1,37 Meter breit werden. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC) übt harsche Kritik: Der Senat unterlaufe damit seine eigenen Standards für eine Mindestbreite.

Solch schmale „Mikroradwege werden dem bereits heute dort stattfindenden Radverkehr nicht gerecht“, so Andrea Kupke vom ADFC. Mit dem Ausbau der Veloroute soll hier zukünftig noch mehr Radverkehr stattfinden.

Klage gegen Pläne geplant

Der rot-grüne Senat hat sich mit seinem Klimaschutzplan das Ziel gesteckt, den Anteil des Fahrradverkehrs zu verdoppeln. Mit den jetzigen Plänen „lockst du keine Menschen aufs Rad“, kritisiert Kupke. Die Entwicklung gehe in die falsche Richtung.

„Das werden wir nicht akzeptieren“, sagt auch Dirk Lau, Vorsitzender des ADFC, im Gespräch mit FINK.HAMBURG. Man wolle eine Privatperson aufstellen, die gegen die Pläne klagt, als Verband darf der ADFC das nicht. Ein weiterer Kritikpunkt: Der Ausbau des Fahrradwegs geschieht auf Kosten des Fußgängerwegs, dabei müsse die Stadt die Fahrbahn für Autos verschmälern, findet Lau. „Das nennt die Stadt also einen Kompromiss.“

Bei einer Stichprobe Ende Mai 2018 überquerten den Abschnitt zwischen Hohenfelder Bucht und Mundsburger Brücke in der Zeit von 6 bis 19 Uhr 6.400 Radfahrer, berichtet die „Taz„.

max

Titelfoto: ADFC/Ulf Dietze

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Harald Schmidt hat 1995 gesagt, dass Kinder nur noch Max, Paul oder Leonard heißen. „Namen wie blank geputzte Holztische“. Zu diesem Zeitpunkt war Max Paul Leonard Nölke seit zwei Monaten auf der Welt. Der Dortmunder Knirps teilt mit seinen Namensvettern Hobbys wie Fußball, Musik hören und Freunde treffen. Soweit, so blank geputzt. Markanter ist Max‘ Schreibe. Der herbe Ruhrpott-Schlag gepaart mit seinem Feingefühl brachten ihn in die Redaktionen der Dortmunder “Ruhr Nachrichten” und der Berliner “taz”. In Marburg hat er Sprache und Kommunikation studiert, kann auf Italienisch einen Ramazzotti bestellen und auf Niederländisch eine Frikandel Speciaal. Am liebsten sind ihm aber die Kohlrouladen von Mama. Irgendwann will er mal mit Olli Schulz ein Fischbrötchen verspeisen. Der ist sowieso lustiger als Harald Schmidt. Kürzel: max