Die Mehrheit der Hamburger*innen möchte ein Verbot von E-Scootern in Hamburg. Das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Je älter die Befragten, desto größer die Ablehnung.

Im Auftrag des „Hamburger Abendblatt“ befragte das Forsa-Institut zwischen Mitte Dezember 2019 und Anfang Januar insgesamt 1009 wahlberechtigte Hamburger*innen. Laut der Umfrage hätten sich mit 62 Prozent fast zwei Drittel der Befragten dafür ausgesprochen, die rund 2000 E-Scooter von Hamburgs Straßen zu nehmen. Dagegen haben nur ein Viertel der Hamburger*innen gegen ein Verbot gestimmt und etwa 13 Prozent haben sich enthalten.

Seit Juni 2019 sind E-Scooter auf Hamburgs Straßen zugelassen. Zu Beginn gab es mit Lime, Tier, Voi und Circ vier Anbieter von Leihfahrzeugen in Hamburg, Ende August kam mit dem amerikanischen Anbieter Bird noch ein fünfter Anbieter dazu.

E-Scooter von Jüngeren eher akzeptiert

Je älter die Befragten, desto höher sei die Zustimmung für das E-Scooter Verbot in Hamburg gewesen. Dem Bericht zufolge seien 69 Prozent der Über-60-Jährigen für ein Verbot, bei den 18- bis 29-Jährigen seien es 53 Prozent, und damit deutlich weniger. Bei Männern schneiden die E-Scooter deutlich besser ab, als bei Frauen: Gegen ein Verbot sprachen sich 29 Prozent der männlichen aber nur 20 Prozent der weiblichen Befragten aus.

Die Ergebnisse dieser Befragung gehen einher mit einer anderen repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts aus dem Sommer vergangenen Jahres. Im Auftrag der Gothaer Versicherungen befragte das Meinungsforschungsinstituts Menschen verschieden Alters in ganz Deutschland zu ihrem Interesse an E-Scootern. Auch hier waren die elektrischen Trettroller bei den 18- bis 29-Jährigen beliebter, als bei den älteren Befragten.

kis/dpa

Titelbild: Unsplash

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