Die griechisch-orthodoxe Gemeinde in Hamburg hat am Sonntag die traditionelle Wasserweihe der Elbe auf der „Rickmer Rickmers“ gefeiert. Trotz Regenwetter kamen zahlreiche Gläubige zusammen.

Bei einer traditionellen Wasserweihe zum Fest der Epiphanie, also der Erscheinung des Herrn, hat der griechisch-orthodoxe Bischof Bartholomaios Kessidis von Arianz am Sonntag die Elbe gesegnet. Die Feierlichkeiten fanden an Bord des Museumsschiffs „Rickmer Rickmers“ an den Landungsbrücken statt. Die griechisch-orthodoxe Kirche erinnert an diesem Festtag an die Taufe Jesu im Jordan.

Bei der Zeremonie tauchte der Bischof ein Kreuz dreimal ins Wasser. Die Segnung gilt als symbolische Weihe für alle Gewässer und die gesamte Schöpfung. Zudem ließen die Veranstalter mehrere Tauben fliegen, die Symbole für den Heiligen Geist sind. Neben den Würdeträgern der griechisch-orthodoxen Kirche und zahlreichen Gläubigen waren auch Vertreter*innen des griechischen und zypriotischen Konsulats, sowie Vertreter*innen aller griechischen Vereine aus Hamburg anwesend.

Die griechisch-orthodoxe Gemeinde feiert die Wasserweihe der Elbe seit 1974 jährlich. Das Epiphanie-Fest wird eigentlich am 6. Januar gefeiert, der in der evangelischen und katholischen Kirche auch als Dreikönigstag bekannt ist.

lzu/dpa

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