Nachdem Besuche in Restaurants, Fitnessstudios und Kinos wieder erlaubt sind, können Hamburger*innen ab heute auch wieder Freibäder nutzen.

Hamburg hat weitere Lockerungen beschlossen: Ab heute, Dienstag der 2. Juni, öffnen die Sommerfreibäder. Passender könnte das Timing nicht sein, denn der Deutsche Wetterdienst erwartet heute den bislang wärmsten Tag des Jahres. Abkühlen können sich die Hamburger*innen vorerst in den Freibädern Aschberg, Marienhöhe, Osdorfer Born, Neugraben und Rahlstedt. „Den Anfang machen die reinen Sommerfreibäder ohne Hallenbadanbindung, weil dort die Abstands- und Hygieneregeln am besten umsetzbar sind. Die Bäder haben große Becken und weitläufige Liegewiesen, sodass überall genügend Abstand möglich ist“, sagte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) gegenüber Bäderland.

Badespaß eingeschränkt möglich

Neuinfektionen liegen unter dem Grenzwert
Pfingstmontag wurden acht neue Coronafälle in Hamburg bestätigt. Das teilte die Gesundheitsbehörde mit. Seit Beginn der Pandemie liegt die Zahl der Infektionen somit aktuell bei 5096. Pro 100 000 Hamburger*innen gab es in den letzten sieben Tage 1,9 Neuinfektionen. Bei 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner*innen müsste der Senat wieder über striktere Beschränkungen beraten. Quelle: https://www.hamburg.de/corona-zahlen | Stand 02.06.2020

Der gewohnte Badespaß unterliegt diesen Sommer allerdings weiterhin Einschränkungen. Laut Bäderland Hamburg gelten auch in den Freibädern die Abstands- und Hygieneregeln. Umkleiden, Rutschen und Sprungtürme bleiben vorerst gesperrt. Je nach Beckengröße soll außerdem die Anzahl der Badenden begrenzt werden. Zugang zu den Freibädern gibt es nur bei Buchung eines Online-Tickets. Dadurch sollen Warteschlangen an den Kassen vermieden und die Kontakte zwischen Personal und Gästen minimiert werden. Natur- und Hallenbäder bleiben vorerst geschlossen.

sas/dpa
Bild: Unspalsh

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Bei einem Dreh schlug Profi-Boxer Axel Schulz die geballte Faust in ihre Kameralinse – während Sarah Seitz sie auf der Schulter trug. Trotzdem blieb sie der Medienbranche treu. In der Nähe von Winnenden in Baden-Württemberg wurde sie 1994 geboren, in Furtwangen im Schwarzwald studierte sie Online-Medien und arbeitete unter anderem für das Mitarbeiterfernsehen von Porsche in Stuttgart. 2018 zog Sarah nach Hamburg. Erste Großstadterfahrungen machte sie bei Spaziergängen mit Hund Siva im Park: „Hey“ flüstern nur Dealer, gegrüßt wird mit „Moin“. Sarah liebt Spinning zu Clubbeats und schlürft gerne Moscow Mule im Landgang auf St. Pauli. Auf die Entschuldigung von Axel Schulz wartet sie bis heute vergeblich. Kürzel: sas