Die Hamburger Modemarke Tom Tailor erhält 100 Millionen Euro Staatshilfen. Das Geld stellen die Bundesregierung und die Länder Hamburg und Nordrhein-Westfalen, wie das Unternehmen mitteilte. 

Die Corona-Krise hat auch die Hamburger Modemarke Tom Tailor erwischt. Finanzielle Hilfe stellen jetzt die Bundesregierung und die Länder Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Die Staatshilfen belaufen sich auf 100 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Dadurch können die Arbeitsplätze der rund 3.400 Mitarbeiter gesichert werden. Die Finanzierung läuft bis September 2024.

Auch die Banken kommen dem Modelabel entgegen. Laut Konzern haben die Banken zugesagt, ihre Kredite zu fast unveränderten Konditionen zu verlängern. „Für Tom Tailor als Modemarke und die Tom Tailor GmbH gilt es nun durchzustarten. Diese Chance werden wir nutzen“, sagte Gernot Lenz, CEO der Tom Tailor Group.

Tochter von Modemarke Tom Tailor geht pleite

Das Unternehmen beantragte auch finanzielle Hilfe für die zugehörige Modemarke Bonita. Die Finanzierung sei jedoch gescheitert und Bonita damit zahlungsunfähig. „Der Vorstand der Gesellschaft hat daher entschieden, am Montag beim zuständigen Amtsgericht Hamburg die Eröffnung eines Insolvenz Verfahrens zu beantragen“, teilte der Konzern mit.

mel/dpa

Titelfoto: Tom Tailor Group

Vorheriger ArtikelSchrebergarten: Ein Paradies in der Großstadt
Nächster ArtikelKampnagel: Wiedereröffnung mit Live-Art-Festival
Melissa Körner ist schon einmal durch das größte betauchbare Wrack im Mittelmeer geschwommen - die Zenobia, 40 Meter tief, bestückt mit LKWs. Über Wasser bewegt sie sich am liebsten auf dem Kitesurfbrett oder dem Boot fort. 1999 in Schleswig-Holstein geboren, bereiste sie schon früh die Welt und verbrachte fast jeden Sommer bei ihrer amerikanischen Gastfamilie in Buffalo an der kanadischen Grenze. Neben Deutsch und Englisch spricht sie auch Französisch und Spanisch. Mit Menschen unterhält sie sich gern, studiert hat sie daher Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Uni Hamburg. Das allein war ihr zu theoretisch, praktische Erfahrung sammelte sie daher bei RTL in den Landesstudios Kiel und Hamburg. Ihr Ziel: Eine eigene Late-Night-Show oder noch besser, eine eigene Produktionsfirma gründen. Kürzel: mel