Eine neue Folge FINK Funk: Wie genau läuft die Bewerbung für den Masterstudiengang „Digitale Kommunikation“ ab? Kann man neben dem stressigen Newsroom-Alltag arbeiten und wie kommt man eigentlich auf das Studium?

In der zweiten Folge unseres Podcast FINK Funk berichten wir über das Bewerbungsverfahren und wie wir zu dem Studium gekommen sind. Die FINK-Redakteurinnen Aniko, Chiara und Eva erzählen von ihren Erfahrungen und Eindrücken. Zudem verraten sie, wie sie das zeitaufwändige Studium finanzieren.

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Wenn Eva Seuken, Jahrgang 1993, Stress abbauen will, dreht sie die Musik laut und singt drauf los. Regelmäßig trainiert sie dafür in einem Frauen-Pop-Chor. Aufgewachsen ist Eva am Niederrhein, und noch immer versucht sie regelmäßig dort vorbeizuschauen, zum Beispiel zum Doppelkopfspiel mit Oma Maria. Zum Studium ging es nach Düsseldorf. Deutsch als Nebenfach war ihr schnell zu langweilig, sie blieb bei Englisch und ergänzte es mit Musikwissenschaft. Auf dem Klavier kann Eva zur Not immer noch „My heart will go on“ spielen. Nach dem Bachelor erstellte sie Marketingpläne für Zahnärzte in einer Werbeagentur, zuerst als Volontärin, später als Redakteurin. Im Büro war sie auch für die Musikauswahl zuständig – und sang gelegentlich laut mit. Kürzel: esk
Es gibt keine Zeile im Film „My Fair Lady“, die Aniko Schusterius, Jahrgang 1996, nicht fehlerfrei mitsprechen kann. Trotz dieses Talents, zehn Jahren Gesangsunterricht und ihres großen Interesses für Musicals hat sich die Berlinerin letztlich gegen eine Bühnen-Karriere entschieden. Nach dem Abitur arbeitete sie als Regie- und Produktionsassistentin in verschiedenen Kindertheatern. Dort musste sie unter anderem lernen, dass Luftballons auf einem Straßenfest eine hochkomplexe bürokratische Hürde darstellen können. Während ihres Bachelors in Theaterwissenschaften und Niederlandistik lebte sie ein halbes Jahr in Groningen. Dort fühlte sie sich wegen des entspannten Lifestyles wohl, und auch, weil sie mit ihren 1,82 Meter das erste Mal nicht auffiel. Für die „Berliner Zeitung“ veröffentlichte sie erste Kolumnen. Auch mit Radio kennt sie sich aus: An der „Frankfurter Hörfunkschule“ lernte sie texten und einsprechen. Vor dem Start an der HAW sammelte Aniko noch mehr Medien-Erfahrung durch Praktika bei „Radioeins“ und beim Fernsehkanal der „Welt“ in Berlin. Dort lauerte sie auch schon mal frühmorgens vor einem Hotel, um Gesundheitsminister Jens Spahn einen O-Ton zu entlocken. Kürzel: ans
Obwohl Chiara Schenk, Jahrgang 1995, einen italienischen Vornamen hat, italienische Küche liebt und jedes Jahr mindestens einmal nach Italien reist, zog es sie nach dem Abitur aus ihrer Heimatstadt Reutlingen nach Down Under. In Australien versuchte sich Chiara zunächst als Au Pair, bewachte als „traffic controller“ dann aber nach kurzer Zeit schon lieber Verkehrsbaustellen als Kinder. Die Zusage für ihren Bachelor an der Filmuniversität Babelsberg ging auf dem Postweg verloren, und so erfuhr die angehende Rettungsschwimmerin erst drei Tage vor Semesterbeginn von ihrem Umzug nach Berlin. Die ersten Wochen verbrachte sie dann auf der Couch einer freundlichen älteren Dame. Später gab sie in Berlin Kindern Schwimmunterricht – sie hofft auf ähnlichen Bedarf in Hamburg. Kürzel: cis