Hamburg nimmt 209 Geflüchtete aus griechischen Lagern auf. Nach Nordrhein-Westfalen bietet die Hansestadt von allen Bundesländern den meisten Geflüchteten Schutz.

Jetzt steht es fest: Hamburg wird 209 Geflüchtete aus griechischen Lagern aufnehmen. Die ersten zwölf Schutzbedürftigen kommen voraussichtlich Mitte nächster Woche in Hamburg an.

Michael Gwosdz, flüchtlingspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion, zufolge ist dieser Schritt überfällig. „Wir können noch mehr“, sagt er. „Hamburg ist nach wie vor bereit, mehr Menschen aufzunehmen, und dafür setzen wir uns ein.“

Hamburg zeigt sich aufnahmebereit

Gemessen an seiner Bevölkerungszahl nehme Hamburg von allen Bundesländern die meisten Schutzbedürftigen auf, so die Pressestelle der Stadt. Nur das bevölkerungsreiche Nordrhein-Westfalen biete mit 419 Geflüchteten noch mehr Menschen Schutz. Der Hamburger Senat hat bereits mehrmals die Aufnahmebereitschaft der Hansestadt betont.

Titelfoto: Pixabay

lip/dpa

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Wenn sie etwas sagt, hören Schauspieler*innen ganz genau zu: Linda Proske, Jahrgang 1995, rettet im Theaterverein regelmäßig als Souffleuse den Abend. Herausforderungen nimmt sie an: Eigentlich trainierte sie auf einen Halbmarathon, da waren die Startplätze allerdings vergeben. Daher lief sie gleich den Hamburger Marathon. Für ihren Bachelor in Kommunikationswissenschaft zog sie von Rostock an der schönen Ostsee quer durch Deutschland in den Kessel nach Stuttgart. Mit einem Praktikum bei ProSiebenSat.1 erfüllte sich für Linda ein Kindheitstraum. Dort textete sie für „Galileo“ die Werbetrailer. Im Studio traf sie Bully Herbig, der grüßte sie zwar nicht, Thore Schölermann aber schon. Zurück im Norden schrieb sie Werbetexte für Kühne, „die mit den Gewürzgurken“. Die Unterscheidung zwischen Salat- und Gewürzgurken ist ihr daher besonders wichtig. Ihr Lieblingsdrink ist naheliegend: Gin Tonic. Kürzel: lip