Die Regisseurin Zamarin Wahdat aus Hamburg ist beim Sundance Film Festival für ihren Debütfilm „Bambirak“ ausgezeichnet worden. Der Film handelt von Rasissmuserfahrungen eines Mädchens in Deutschland.

Zamarin Wahdat ist eine Newcomerin der Indie-Filmszene, die mit ihren Werken weltweit Erfolge erzielt: Die 31-jährige Filmemacherin aus Hamburg erhielt nicht nur beim renommierten Sundance Film Festival den Preis für den besten internationalen Kurzfilm – sie ist bereits im Besitz eines Oscars.

Schon im vergangenen Jahr wurde Wahdat für ihre Arbeit als zweite Kamerafrau im Dokumentar-Kurzfilm „Learning to Skateboard in a Warzone (if you’re a girl)“ mit einem Oscar ausgezeichnet. Mit „Bambirak“ wagte die 31-jährige Filmemacherin aus Hamburg nun ihr Regiedebüt.

Regie und Drehbuch stammen von Wahdat

In dem 13-minütigen Film erzählt Wahdat – die als Kind mit ihren Eltern aus Afghanistan flüchtete – einen Tag im Leben der achtjährigen Kati. Weil das Mädchen besser Deutsch spricht als ihr afghanischer Vater Faruk, unterstützt sie ihn auf dessen Tour als Paketbote und wird dabei mit Rassismus konfrontiert.


Ihr Regiedebüt setzt die 31-jährige Filmemacherin bereits 2019 zu großen Teilen im Hamburger Hafen, in den Stadtteilen Fuhlsbüttel und Steilshoop um. Produzentin Joy Jorgensen leitete mit ihrer Berliner Produktionsfirma „Killjoy Films“ den Dreh.

Der Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein Helge Albers, sagte am vergangenen Mittwoch über Wahdat: „Letztes Jahr einen Oscar und ein Jahr später die Sundance-Auszeichnung für ihr Regiedebüt – spätestens nun ist klar: Zamarin Wahdat ist ein Name, den die Filmwelt sich merken sollte!“

Sundance Film Festival weltweit renommiert

Das Sundance Film Festival zählt zu einem der wichtigsten Filmfestivals weltweit. Für viele Newcomer*innen der Branche ist das Festival ein Karrieresprungbrett.

aba/dpa 

Titelbild und Beitragsbilder: Courtesy of Sundance Institute