In der Weihnachtszeit gibt es eine Vielfalt an köstlichen Heißgetränken. Aber am schönsten ist die Feuerzangenbowle anzusehen. FINK-Redakteurin Christina zeigt wie es geht.

Eine Feuerzangenbowle ist ein echter Hingucker: Das Streichholz gezückt, wird der in Rum getränkte Zuckerkegel angezündet. Die blauen Flammen schlagen hoch, und mit dem herabtropfenden Zucker brennt es bald im ganzen Topf. Das Feuerspektakel verbreitet aber nicht nur eine feierliche Stimmung und sieht toll aus, es verleiht der Bowle auch ihren einzigartigen und leckeren Geschmack. Das Schöne: Wirklich aufwendig ist die Zubereitung eine Feuerzangenbowle nicht.

ein brennender Zuckerhut
Foto: Christina Göhler

So einfach gelingt die Feuerzangenbowle

Die Zutaten für etwa 16 kleine Gläser sind:

Wein, Rum, Zuckerhut und Co. Diese Zutaten gehören in eine Feuerzangenbowle
Mit diesen Zutaten wird die Feuerzangenbowle richtig lecker.
Foto: Christina Göhler
  • 3 Flaschen trockener Rotwein
  • etwa eine halbe Flasche 54%iger Rum
  • 1 Zuckerhut
  • 2 Orangen
  • 1 Zitrone
  • ein daumenbreites Stück Ingwer
  • 2 Zimtstangen
  • 3-4 Sternanis
  • ein paar Nelken

Außerdem braucht ihr:

  • Einen Feuerzangenbowletopf (ein einfacher Kochtopf tut es auch)
  • Eine feuerfeste Unterlage für den Zuckerhut
  • Eine Kelle
  • Einen Rechaud/Brenner + Brennspiritus (Falls nicht vorhanden, einfach auf dem Herd stehen lassen. Aber Achtung: die Flammen können sehr hoch ausschlagen!)
  • Optional ein Teeei
  • Hitzebeständige Gläser

Den Wein in den Topf geben und bei kleiner Stufe auf den Herd stellen. Eine halbe Orange in Scheiben schneiden, mit den Gewürzen (optional im Teeei) und dem geschälten Stück Ingwer in den Wein geben. Die restlichen Orangen sowie die Zitrone auspressen und ebenfalls dazugeben. Das Gemisch erhitzen, aber nicht kochen lassen. Wer mag, schöpft die Gewürze nach dem Erhitzen schon ab (oder nimmt das Teeei raus). Dann kommt der Topf mit dem Gemisch auf den mit Spiritus befüllten Brenner. Diesen am besten vorher mit einem Stabfeuerzeug anzünden.

Nun kommt der spannende Teil: Den Zuckerhut auf die feuerfeste Unterlage legen, und mit Rum übergießen. Der Zuckerhut muss komplett getränkt sein. Und dann: Feuer frei! Der Zuckerhut brennt etwa 5 bis 10 Minuten. Sollte der Zuckerhut noch nicht heruntergebrannt sein, aber die Flammen schon kleiner werden, kann der restlichen Rum mit einer Kelle nachgegossen werden. So vermeidet man Stichflammen. Wenn der Kegel komplett heruntergebrannt ist und keine Flammen mehr zu sehen sind, ist die Feuerzangenbowle fertig zum Trinken. In diesem Sinne: Prost!

Titelbild: Christina Göhler

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Christina Göhler, 1996 im Emsland geboren, weiß alles über Bier, denn ihr Studium in Siegen - Medienwissenschaft, Literatur, Kultur und Medien - finanzierte sie mit Führungen durch eine Brauerei. Als Praktikantin in einer Produktionsfirma schrieb sie Drehbücher für ein Trash-TV-Format von Sat.1. Für die „Hamburger Morgenpost“ produzierte sie Videos – unter anderem eines, in dem sie gegen einen „Ninja Warrior“-Finalisten antrat und krachend verlor. Schon auf sechs Kontinenten hat Christina mittlerweile ihren Campingkocher aufgestellt, nur die Antarktis fehlt ihr noch. Trotz dieses Freiheitsdrangs lässt Christina sich gerne einsperren – bislang hat sie aber noch jeden Escape-Room geknackt. Kürzel: cgö

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