Ein ICE der Deutschen Bahn steht am Hamburger Hauptbahnhof. Bild: Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee
Ein ICE der Deutschen Bahn steht am Hamburger Hauptbahnhof. Bild: Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee

Seit Sonntag gilt im Fernverkehr der Deutschen Bahn ein neuer Fahrplan: Alle 30 Minuten fährt nun ein Zug zwischen Hamburg und Berlin. Mit der höheren Frequenz steigen auch die Ticketpreise.

Die Deutsche Bahn (DB) bringt Reisende seit Sonntag durchschnittlich im Halbstundentakt von Hamburg nach Berlin. 60 Züge fahren nun täglich zwischen den beiden größten deutschen Städten. Bisher fuhren 45 Züge am Tag. Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Die Grünen) begrüßt den Ausbau.

Der Fahrplanwechsel zwischen Hamburg und Berlin gibt den Startschuss für den so genannten Deutschlandtakt. Die Bahn will den Nah- und Fernverkehr damit besser abstimmen. „Es läuft alles nach Plan und funktioniert gut“, sagte ein Bahn-Sprecher.

 Fahrplanwechsel bringt höhere Preise

Bundesweit sind weitere neue Verbindungen geplant, von denen auch Reisende aus Hamburg profitieren. Gemeinsam mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) baut die DB den Nachtverkehr aus. So können Hamburger*innen künftig mit dem Nachtzug nach Zürich reisen.

Der Ausbau neuer Linien dürfte allerdings kompliziert und teuer werden, wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Sommer feststellte. Auch die  Fahrpreise der Bahn steigen: Bis zu 1,9 Prozent mehr müssen Reisende künftig bezahlen. Super-Sparpreise und Sparpreise sind davon nicht betroffen. Die Preise für die Bahncards 25 und 50 bleiben ebenfalls unverändert.

loc/dpa

Titelbild: Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee

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Freudenstadt behauptet von sich, den größten Marktplatz Deutschlands zu haben, genau wie Stade. Was Stade definitiv fehlt: Es war nicht seit 1997 das Zuhause von Lorenz Jeric. Er liebt die Ćevapčići seines slowenischen Großvaters, kocht selbst aber am liebsten Käsespätzle. Nach 13 Jahren Waldorfschule zog er nach Hamburg, um einen Bachelor in Medien- und Kommunikationswissenschaft zu machen. Dabei lernte er, dass er es nicht leiden kann, Filme wissenschaftlich zu betrachten, obwohl er sie liebt. Wenn er nicht grade für eine kleine Kommunikationsagentur textet, spielt er gerne am Grindelhof Tischtennis oder fährt mit seinem Campervan Richtung Norden, möglichst ans Wasser. Zusammen mit Freunden produziert er schon seit 2017 den Podcast „Unfertig“, in dem wenig über Gott und viel über die Welt gesprochen wird. Kürzel: loc