Die Weihnachtzeit gilt traditionell als Zeit der Nächstenliebe und der Besinnlichkeit. Die Spendenbereitschaft ist so hoch wie sonst nie. Ihr wollt auch helfen? Hier kommen fünf Vorschläge für gute Taten.

Die Gesellschaft für Konsumforschung hat ermittelt, dass alleine im Dezember ein Fünftel des gesamten Spendenvolumens des Jahres 2019 gespendet wurde. Der Wille, etwas für seine Mitmenschen zu tun, ist in der Weihnachtszeit so hoch wie sonst nie im Jahr. FINK.HAMBURG liefert euch fünf Denkanstöße für gute Taten in der Weihnachtszeit – oder danach.

Ein passendes Ehrenamt finden

Handshake EmojiEin festes Ehrenamt auszuüben, gibt euch die Möglichkeit, sich regelmäßig für das Gemeinwohl zu engagieren. Rund 550.000 Menschen in Hamburg engagieren sich bereits auf diese Art. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat schreibt in einer Kampagne: „Engagement ist nicht nur sinnvoll, es macht auch richtig Spaß.“ Das liegt vor allem an der riesigen Vielfalt an Möglichkeiten sich zu engagieren – vom Nachhilfeunterricht für Geflüchtete bis hin zu Fußballtraining mit beeinträchtigten Kids. Wer noch ein Ehrenamt in Hamburg sucht, wird auf der Seite der Freiwilligenagenturen in Hamburg fündig. Auch die Diakonie oder die Organisation Gute Tat vermitteln Ehrenämter.

Blut spenden – Leben retten

Nur zwei bis drei Prozent der Bevölkerung in Deutschland spenden regelmäßig Blut. Insbesondere durch die Corona-Pandemie bleiben Spender*innen aus Angst vor einer Ansteckung den Blutspendeterminen fern. Diese Angst ist unbegründet: „Für Blutspendetermine galten schon immer hohe Hygienevorschriften, die in der Pandemie aber nochmals verschärft wurden“, sagt Hermann Eichler, 1. Vorsitzender der Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie. Blut zu spenden ist also auch während der Corona-Pandemie möglich – und kann Leben retten. In Hamburg kann man unkompliziert beim DRK oder beim Blutspendedienst spenden. Eine Karte mit möglichen Spendeorten des Blutspendedienstes findet ihr hier.

Sharing is caring

Telefon EmojiBequemer Gutes tun geht nicht – teilt einen sinnvollen Beitrag auf Facebook, Twitter und Co. und nutzt eure Stimme. Überlasst das Netz nicht den lauten politischen Extremen. Supportet eure Freund*innen, die wegen Corona beruflich eingeschränkt sind oder macht Werbung für den Buchladen nebenan, der seinen Umsatz nach und nach an Amazon verliert.

Übrigens: Auch politische Petitionen können online gestartet und unterstützt werden. Dafür bieten sich einerseits das offizielle Portal des Deutschen Bundestages an oder die privaten Portale change.org oder openpetition.de.

Regelmäßig bei Oma anrufen

Telefon EmojiWeihnachtszeit ist Familienzeit. In kaum einer anderen Zeit im Jahr kommen in so großer Zahl Familien aus der ganzen Republik zusammen, essen gemeinsam, gehen spazieren, beschenken sich – und verlieren sich dann oftmals wieder aus den Augen. Schade, oder?

Vor allem die Großeltern werden oft vergessen. Und die freuen sich oft am meisten über einen kurzen Anruf. Ein Lösungsvorschlag für alle Digital Natives: Macht euch eine Erinnerung im Handy. Einmal die Woche erinnert euch euer Handy an die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Nach einiger Zeit braucht ihr vielleicht auch keine Erinnerung mehr. Dann wird Selbstverständliches vielleicht wieder selbstverständlich.

Geld spenden

Geldspende EmojiVon Kinderhilfe bis Umweltschutz – viele soziale Projekte wären ohne Geldspenden nicht möglich. Viele Spender*innen fragen sich jedoch, ob ihr Geld auch wirklich an der gewünschten Stelle ankommt. Wenn ihr euch unsicher seid, solltet ihr die Transparenz der jeweiligen Organisation überprüfen. Dazu helfen euch die meist jährlich erscheinenden Berichte, in denen aufgeschlüsselt wird, wie viel die Organisationen eingenommen und ausgegeben haben. Werbe- und Verwaltungskosten werden in der Regel getrennt ausgewiesen.

Übrigens: Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Bei Spenden bis zu 200 Euro wird dazu nicht einmal eine offizielle Spendenbescheinigung benötigt; eine einfache Buchungsbestätigung reicht bereits aus.

An seine Mitmenschen zu denken und der Gesellschaft etwas zurückzugeben, kommt gut an bei anderen – und bei sich selbst. Denn Studien ergeben, dass Helfen glücklich macht. Eine gute Tat für andere ist also in gewisser Weise auch immer eine gute Tat für sich selbst.

Titelbild: Bennet Möller

Jeden Tag könnt ihr im FINK.HAMBURG-Adventskalender 2020 ein neues Türchen öffnen. Die Redaktion von FINK.HAMBURG wünscht euch fröhliche Weichnachten und viel Spaß mit unserem Adventskalender!

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