Jan Hofer, damals Sprecher der
Jan Hofer, damals Sprecher der "Tagesschau", sitzt im Studio an seinem Platz. Foto: Detlef Drische / NDR /DPA

Nach fast 36 Jahren als Sprecher verabschiedet sich Jan Hofer von der „Tagesschau.“ Am Montagabend moderiert er Deutschlands quotenstärkste Nachrichtensendung zum letzten Mal. Im Fernsehen wird Hofer aber weiterhin zu sehen sein.

„Auf Wiedersehen, meine Damen und Herren.“ Mit diesen Worten verabschiedet sich Jan Hofer am Montagabend vom Publikum der „Tagesschau“. Der langjährige Moderator verlässt die quotenstärkste Nachrichtensendung Deutschlands. Knapp 36 Jahre lang präsentierte er in der ARD die Nachrichten aus aller Welt.

Für Generationen von Fernsehzuschauer*innen ist Hofer das Gesicht der „Tagesschau“: „Ich habe mehr als die Hälfte meines Lebens hier verbracht“, sagte der 68-Jährige dem NDR. Seit 2004 ist er der Chefsprecher der Sendung. Den Posten übergibt Hofer nun an seinen Kollegen Jens Riewa.

Julia-Niharika Sen und Constantin Schreiber verstärken das Team künftig. Beide waren bisher unter anderem als Auslandskorrespondent*innen für die ARD im Einsatz.

Noch kein Ruhestand

Den Schichtdienst und das Weckerklingeln am Morgen werde er am wenigsten vermissen, sagte Hofer vor seiner letzten „Tagesschau“. Doch das Aus als Nachrichtensprecher ist kein Abschied von den Fernsehkameras. Welche Aufgaben der Wahl-Hamburger künftig übernehmen wird, ist noch unklar. Sicher ist: In den Ruhestand geht Hofer nicht. In der Verangenheit hatte er bereits verschiedene Sendungen neben der „Tagesschau“ moderiert.

Viele Zuschauer*innen werden Hofer wohl vermissen. Unter dem Hashtag #ehrenjan schicken sie persönliche Grußbotschaften über Social Media.

loc/dpa

Titelbild: Detlef Drische / NDR /DPA

Vorheriger ArtikelDiese Maske wirst du an Weihnachten lieben!
Nächster ArtikelHarter Lockdown ab Mittwoch – das musst du wissen
Freudenstadt behauptet von sich, den größten Marktplatz Deutschlands zu haben, genau wie Stade. Was Stade definitiv fehlt: Es war nicht seit 1997 das Zuhause von Lorenz Jeric. Er liebt die Ćevapčići seines slowenischen Großvaters, kocht selbst aber am liebsten Käsespätzle. Nach 13 Jahren Waldorfschule zog er nach Hamburg, um einen Bachelor in Medien- und Kommunikationswissenschaft zu machen. Dabei lernte er, dass er es nicht leiden kann, Filme wissenschaftlich zu betrachten, obwohl er sie liebt. Wenn er nicht grade für eine kleine Kommunikationsagentur textet, spielt er gerne am Grindelhof Tischtennis oder fährt mit seinem Campervan Richtung Norden, möglichst ans Wasser. Zusammen mit Freunden produziert er schon seit 2017 den Podcast „Unfertig“, in dem wenig über Gott und viel über die Welt gesprochen wird. Kürzel: loc