Mehr als 1,5 Millionen Euro: Das ist der Betrag an bisher verordneten Corona-Bußgeldern in Hamburg. Seit Beginn der Pandemie bis zum 8. Januar dieses Jahres hat die Stadt Tausende Vergehen geahndet.

Die Summe der Bußgelder für verschiedene Verstöße gegen die Corona-Eindämmungsverordnung sind seit November von 1,2 auf mittlerweile mehr als 1,5 Millionen Euro angestiegen. Seit Beginn der Pandemie bis zum 8. Januar dieses Jahres hat die Stadt Hamburg mittlerweile insgesamt 13.726 Bußgeldbescheide erlassen.

„Den meisten Verfahren liegen Verstöße gegen das Abstandsgebot zugrunde“, so Matthias Krumm, Pressesprecher des Einwohner-Zentralamts Hamburg. Und das kostet: 870.790 Euro ließen sich die Hamburger*innen bisher den Verstoß gegen den Mindestabstand von 1,5 Metern an öffentlichen Orten kosten. Für Vergehen gegen die Maskenpflicht gingen bei der Stadt Hamburg mittlerweile 69.799,50 Euro an Bußgeldern ein. „Zu Quarantänebrechern beziehungsweise Verstößen gegen das Gebot der Absonderung sind bislang keine Anzeigen erfasst“, sagte Krumm.

Mehrere Corona-Partys am Wochenende

Mehrere illegale Feiern in den vergangenen Tagen dürften die Einnahmen weiter in die Höhe treiben. Allein am Wochenende löste die Polizei zwei Partys in den Stadtteilen Wilhelmsburg und Billbrook mit jeweils mehr als 30 Feiernden auf. Gegen die Veranstalter und Partygäste wurden nach Angaben des Polizeisprechers Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Auf sie kommen Bußgelder zu.

Zudem hatte die Hamburger Polizei in den vergangenen Tagen bereits Shisha-Runden in den Stadtteilen Wandsbek und Hamm auflösen müssen. Auch in diesen Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

sas/dpa


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