Gremienwahl an der HAW Hamburg steht an

Hochschulpolitik

Für das Sommersemester 2021 führt die HAW Hamburg derzeit die Gremienwahl für den Hochschulsenat, die Fakultätsräte sowie die Departmentsräte durch. Wahlberechtigte können bis zum 9. Juli ihre Stimmen abgeben. Aber wie läuft die Gremienwahl überhaupt ab?

Die Gremienwahl für das Sommersemester 2021 an der HAW Hamburg findet coronabedingt als Briefwahl statt. Vergangene Woche wurden die Unterlagen an die Wahlberechtigten versandt. Bis zum 9. Juli, 15 Uhr, müssen die Briefe bei der Wahlleitung eingehen. Zur Wahl stehen diverse Mitglieder der Hochschule. Die Wahllisten können auf der Webseite der HAW Hamburg eingesehen werden.

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Hochschule: Professor:innen, Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, technisches Personal sowie Verwaltungspersonal. Wahlberechtigte haben jeweils eine Stimme für jedes der drei Gremien. Je nach Zugehörigkeit zu den vier Fakultäten der HAW (Design, Medien und Information, Life Sciences, Technik und Informatik, Wirtschaft und Soziales) finden die Wahlberechtigten auf ihren Stimmzetteln eine enstprechende Liste für die Wahl des jeweiligen Fakultäts- und Departmentrats.

Die Aufgaben der Gremien

Die Aufgaben der Gremien sind vielfältig. So ist der Hochschulsenat für alle Sebstverwaltungsangelegenheiten zuständig und beschließt beispielsweise die Grundordnung der HAW Hamburg. Die vier Fakultäten der Hochschule haben jeweils einen Fakultätsrat, welcher in allen Angelegenheiten der Fakultät Entscheidungen trifft. Dazu zählt auch die Besprechung von Reformvorschlägen für die Studien- und Prüfungsordnung. Diese Vorschläge kommen häufig von den Departmentsräten. Auch der Lehrbetrieb und die Studienfachberatung werden von den Departmentsräten organisiert.

Die Stimmauszählung findet ab dem 12. Juli statt und ist für alle Mitglieder der Hochschule öffentlich. Die HAW Hamburg gibt die Wahlergebnisse anschließend auf ihrer Webseite bekannt. Gewählte Professor:innen und Mitarbeiter:innen sind für zwei Jahre im Amt, während die Amtszeit aller Studierenden nur ein Jahr dauert. Die Gremien tagen etwa vier Nachmittage pro Semester. An diesen öffentlichen Sitzungen können alle Mitglieder der Hochschule teilnehmen.

mia

Mia Holland, Jahrgang 1996, wählte das Mathe-Abi ab, entschied sich dann aber doch für ein BWL-Studium. Die gebürtige Berlinerin wuchs in Hamburg und Köln auf. Deshalb sagt sie auch Karneval und nicht Fasching. Ganz nach dem Motto „Schunkele un danze“ kann sie jedes kölsche Karnevalslied auswendig. Für die Verleihung des ältesten Sozialpreises Deutschlands interviewte sie die Politikerinnen Franziska Giffey und Annalena Baerbock – und entdeckte so, dass sie Journalistin werden möchte. Am liebsten steht sie mit Mikrofon in der Hand vor der Kamera oder sie moderiert den Podcast „Laut gegen Nazis“.
Mia ist immer auf der Suche nach Abenteuern: Auf einem Rafting-Reifen ließ sie sich in Kolumbien von einem Fluss bis ins Meer spülen. Mal schauen, was die Elbe so bereithält. Kürzel: mia