Hamburger Senat: Maskenpflicht im Freien entfällt weitgehend

Corona-Lockerungen

Maskenpflicht-Schilder werden abgehängt. | dpa
Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Da die Corona-Zahlen niedrig sind, hat der Hamburger Senat am Dienstag über eine Lockerung der Maskenpflicht beraten. Das Ergebnis: Ab dem Wochenende gibt es weitestgehend keine Maskenpflicht im Freien mehr.

Die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien wird ab dem Wochenende teilweise aufgehoben. Wo besonders viele Menschen eng zusammenkommen – zum Beispiel an Samstagen auf Einkaufsstraßen oder auf gut besuchten Spielplätzen – müssen aber weiterhin Masken getragen werden. Das hat der Senat am Dienstag entschieden. Die stabilen, niedrigen Corona-Zahlen seien Grund für die Lockerungen gewesen, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer.

Wo die Maskenpflicht weiterhin bestehen bleibt

Die Maskenpflicht bleibt weiterhin sowohl auf Wochenmärkten und in Innenräumen als auch in Bussen und Bahnen bestehen. Für Geschäfte, Schulen und öffentliche Gebäude hat sich auch nichts verändert. Hier muss wie bisher ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Verkehrsministerkonferenz tagt Mittwoch

Ob es Lockerungen bezüglich der FFP-2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen geben wird, ist offen. Die Verkehrsministerkonferenz der Länder tagt am Mittwoch und wird dann darüber diskutieren. Erst im Anschluss daran könne man dazu auch Aussagen für Hamburg treffen, so Schweitzer.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits am Montag eine stufenweise Aufhebung der generellen Maskenpflicht ins Gespräch gebracht. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist für die Lockerungen im Freien, wie er im Morgenmagazin von ARD und ZDF anmerkte.

dpa/law

2 KOMMENTARE

  1. […] Der Hamburger Fischmarkt ist einzigartig in seiner Art und unterscheidet sich mit seinen Angeboten und Attraktionen von anderen Märkten. Für die Wiedereröffnung müssen die Rahmenbedingungen des Fischmarkts erst einmal auf die eines Wochenmarktes angepasst werden. Das heißt, Händler:innen dürfen vorerst nur wochenmarktstypische Waren verkaufen und der Verzehr von Lebensmitteln ist ausschließlich außerhalb der Marktfläche erlaubt. Die Marktschreier:innen müssen auf das laute Anpreisen der Waren verzichtet und es gibt keine Live-Musik. Rund 60 Händler:innen dürfen vorerst auf einer Länge von 250 Metern und einer Breite von 30 Metern in zwei Reihen ihre Waren anbieten. Auf dem ganzen Gelände herrscht medizinische Maskenpflicht. […]

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