Regenbogenflagge, auf der Queer & Proud steht in einem Rucksack.
Ferienkurse für queere Jugendliche | Foto: Unsplash Delia Giandeini

Die Queer School organisiert im Juli kostenlose Workshops für queere Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Dabei geht es in drei verschiedenen Kursen um Anti-Diskriminierung und die Geschlechterwahrnehmung in der Gesellschaft.

Der Verein Queer School setzt sich in Hamburg für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ein. Für Jugendliche und Kinder aus der LSBTIQA-Community bieten sie in diesem Jahr in der letzten Juli Woche drei Workshops zum Thema Anti-Diskriminierung und Geschlechtervielfalt an. Die Titel: „Genderlab“, „Gender Stop Motion“ und „K)ein Theater“.

LSBTIQA+ steht laut QueerSchool für :  Lesbisch Schwul Bisexuell Trans Inter Queer Asexuell NonBinary

Alle Kurse sind kostenlos und finden im Lichthof Theater in der Mendelssohnstraße 15 statt. Die Workshops werden von der Hamburger Volkshochschule (VHS) und dem Fördermittelprogramm „Kinder und Jugendplan des Bundes“ gefördert (KJP).

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Drei Tage queere Workshops

Drei Tage von Montag bis Mittwoch, jeweils von 11 bis 16 Uhr, wird der Workshop „Gender. Stop. Motion! – Trickfilme selber machen“ laufen. Queere Kinder und Jugendliche können in diesem Kurs über Diskriminierung sprechen. Im Anschluss erstellen sie gemeinsam Trickfilme, die neue Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten für das Thema aufzeigen.

Der Workshop „K)ein Theater“ widmet sich ebenfalls dem Thema Diskriminierung. Kinder und Jugendliche können hier als Schauspieler:innen kreativ werden. So wird im Kurs spielerisch der Umgang mit schwierigen Situationen erarbeitet. „K)ein Theater“ findet jeweils Dienstag und Mittwoch von 11 bis 17 Uhr statt.

Die Queer School bietet weitere Kurse – auch all-gender Kurse – unter anderem für Schulklassen an. Das ganze Programm gibt es hier. Eine Anmeldung für alle Kurse, auch die drei queeren Ferienkurse, erfolgt per E-Mail.

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Lilly Brosowsky, 1994 ist im Schatten der Zugspitze aufgewachsen: in Garmisch-Partenkirchen. Der Höhenlage ist sie lange treu geblieben, hat mal auf 3.640 Meter Höhe in La Paz als Barkeeperin gearbeitet, mal Waliser Schwarznasenschafen auf einer Hochhausalm in München die Klauen geschnitten. Nach sieben Jahren in München musste sie im flachen Hamburg erst einmal lernen, dass sie in einer Bäckerei fragend angeschaut wird, wenn sie Fleischpflanzerlsemmeln bestellt. Dabei ist sie kulinarisch durchaus aufgeschlossen: Als Volontärin kostete sie für „Mit Vergnügen“ bereits kandierte Heuschrecken. Für das Stadtmagazin schrieb sie unter anderem über die Münchner Szene. Als sie den Hype eines Clubs kritisch kommentierte, wurde sie von der „Süddeutschen Zeitung“ auf Instagram zitiert. Vor ihrem Volontariat hat Lilly einen Bachelor in Literaturwissenschaften und einen in Philosophie gemacht. Sie wünscht sich für die Zukunft Feminist:innen wie Sophie Passmann wegen ihrer progressiven Ansichten zu interviewen. (Kürzel: bros)

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