Sonnenfinsternis in Hamburg, Livestream Planetarium Hamburg
Das Planetarium Hamburg hat die partielle Sonnenfinsternis live gestreamed. Foto: Screenshot Planetarium Hamburg

Es werde Dunkelheit – zumindest ein bisschen: Zum ersten Mal seit sechs Jahren gab es in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis. Im Norden war das Naturspektakel zwischen 11:30 und 13:30 zu sehen. 

Zur Mittagszeit wurde es etwas dunkler in Hamburg. Der Grund dafür war eine ringförmige Sonnenfinsternis. Das Planetarium Hamburg erklärt das Naturspektakel so: „Diese tritt auf, wenn der Mond bei Verdeckung der Sonne überdurchschnittlich weit von der Erde entfernt ist. Denn dann erscheint er uns zu klein, um die gesamte Sonnenscheibe zu bedecken. Entlang der Zentrallinie der Sonnenfinsternis bleibt um den Mond herum ein Ring aus Sonnenlicht sichtbar.“

Vereinfacht bedeutet das, dass der Mond sich teilweise vor die Sonne schiebt und sie damit verdeckt.

Kaum merkbar begann die Finsternis gegen 11:30 Uhr. Wer keine Schutzbrille hatte, konnte sich das Phänomen auf dem Youtube-Kanal des Planetariums Hamburg angucken.

Mondmonat Juni

In keinem anderem Monat steigt die Sonne höher oder scheint am Himmel länger als im Juni. Am 21. Juni kommt es zur Sommersonnenwende, wo die Sonne den höchsten Punkt im Jahr erreicht. Am 24. Juni steht der Mond der Sonne direkt gegenüber. Und zwar als Vollmond, in diesem speziellen Fall auch „Super-Erdbeer-Mond“ genannt, da er genau zur Erdbeerernte aus dem Himmel ragt.

dpa/agu

Vorheriger ArtikelKostenlose Ferienangebote für queere Jugendliche
Nächster ArtikelHamburg im Städteranking nicht mehr in den Top 20
Keramik, Textilien bemalen, Blumen trocknen oder Kerzen drehen: Irgendetwas Schöpferisches muss Anna Nguyen, Jahrgang 1993, immer zu tun haben. Bis zu ihrem siebten Lebensjahr lebte sie in Köthen, Sachsen-Anhalt, die ersten fünf Jahre in einem Asylbewerberheim. Mit ihren Eltern verkaufte sie auf der Straße Blumen und Zigaretten. Als Teenagerin lebte sie im Allgäu, kann aber trotzdem nicht Skifahren. Sie studierte in Würzburg und Neu-Ulm, machte einen Bachelor in Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation. Nach einem Praxissemester bei einem hiesigen Social-Media-Startup wollte sie dauerhaft nach Hamburg. Bei „Mit Vergnügen“ arbeitete sie als Redakteurin – zwischenzeitlich schrieb sie auch eine Kolumne über die Unterschiede zwischen Süd- und Norddeutschland. Besonders viel Ärger gab es, wenn es darin um Aldi Nord und Aldi Süd ging.