Illustration: Drei weibliche Personen sitzen umringt von hebräischen Schriftzeichen im Café

Was ist Jiddisch? Wird es überhaupt noch gesprochen? Und warum klingt es so vertraut? Für unsere Themenwoche „Jüdisches Leben in Hamburg“ haben wir uns auf den Spuren einer heimatlosen Weltsprache begeben. Ein Gespräch mit Sängerin und Jiddisch-Expertin Inge Mandos.

Ein Podcast von Marieke Weller, Laura Wrobel und Elena Bock.

Sommer 2021 in einem Hostel in Kopenhagen: Im Gespräch mit einem anderen Deutschen fiel der Begriff Mensch, woraufhin sich ein israelischer Hostelgast überrascht umdrehte: „Hey, ich kenne dieses Wort!“

Zu Besuch im koscheren Supermarkt, unterwegs mit Stolpersteinputzer:innen und zu Gast im Chabad: FINK.HAMBURG nähert sich in einer Themenwoche mit Reportagen, Interviews und Rückblicken dem jüdischen Leben in Hamburg.

Der Grund: in Israel wird unter anderem auch Jiddisch gesprochen, eine Sprache, die zahlreiche Parallelen zum Deutschen hat. Die Neugier war geweckt und mit ihr eine ganze Menge Fragen: Wo kommt diese Sprache eigentlich her? Wer spricht sie heutzutage noch? Warum klingt sie so vertraut? Und gibt es auch in Hamburg Menschen, die Jiddisch sprechen?

Für die neue Episode des FINK FUNK-Podcasts haben wir nach Antworten gesucht – und sie auch gefunden. Gegeben hat sie uns Inge Mandos, Sängerin jiddischer Lieder und Vorständin der Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch in Hamburg. Ein spannendes Gespräch über eine Sprache, die gefüllt ist mit Geschichte und Poesie und die das Potential hat, Menschen zu verbinden.

Illustration: Stephanie Windt
Musik: „OVES“ – Inge Mandos, Klemens Kaatz, Hans-Christian Jaenicke
Atmo: „Im Café“ Kai Kummer

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