Foto: Simon Uhl

Hamburgs Weihnachtsmärkte schließen bereits am Donnerstag, dem 23. Dezember und nicht wie geplant am 29. Dezember. Durch die 2G-Regel haben die Betreiber deutlich mehr Kosten. 

Die Weihnachtsmärkte in der Hamburger Innenstadt schließen dieses Jahr eine Woche früher. Nachdem das Coronavirus die Märkte letztes Jahr zu einer Pause gezwungen hat, haben sie dieses Jahr wieder geöffnet – allerdings unter 2G-Bedingungen.

Durch die Kontrollen entstehen mehr Kosten. Das ist auch einer der Grund dafür, dass die Märkte eine Woche früher als geplant, also bereits am 23. Dezember, ihre Pforten schließen. Die Weihnachtsmärkte seien nicht kostendeckend, sagte Helmut Schultze vom Weihnachtsmarkt „Winterzauber“ am Jungfernstieg zur „Morgenpost“.

Derzeit planen die Betreiber der Märkte in der Spitalerstraße, vor der St. Petri Kirche, auf dem Gänsemarkt und auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz früher als geplant zu schließen. Trotzdem wird es auch nach dem 23. Dezember noch Weihnachtsmärkte in Hamburg geben. Unter Einhaltung der 2G-Regel kann der „Wandsbeker Winterzauber“ noch bis zum 2. Januar besucht werden. Der „Winter Pride“ Weihnachtsmarkt in der Langen Reihe hat genau wie der Weihnachtsmarkt in Barmbek noch bis zum 30. Dezember geöffnet.

Die Öffnungszeiten aller Weihnachtsmärkte gibt es auf der Website der Stadt Hamburg.

Datawrapper / Quelle: hamburg.de

Einbußen waren absehbar

Bereits in der vergangenen Woche klagten die Betreiber:innen darüber, dass die Märkte zu wenig Umsatz machen würden. Einige Schausteller:innen teilten mit, sie hätten lediglich 20 Prozent des Umsatzes vom Weihnachtsmarkt 2019 gemacht. Andere kommen immerhin auf etwa 70 Prozent der Vor-Corona-Einnahmen. 

Aktuell haben die Weihnachtsmärkte entweder eine generelle 2G-Regel oder einen 2G-Bereich. Zwar können Marktstände mit Maskenpflicht und Abstand von allen besucht werden, Speisen und Getränke dürfen allerdings nur in den 2G-Bereichen verzehrt werden.

Disclaimer: In einer früheren Version dieses Artikels wurde Herr Helmut Schultze fälschlicherweise dem Weihnachtsmarkt Winterzauber in Wandsbek zugeordnet.

uhl

 

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1997 bekam Google seinen Namen – so auch Simon Uhl. Eine weitere Gemeinsamkeit: die Informatik. Aber Google liebt Big Data, Simon setzt sich aktiv dagegen ein. Seine Bachelorarbeit schrieb der gebürtige Stuttgarter über Datenjournalismus und baute ein Google-Street-View für das Stuttgart im Jahr 1942. Die schwäbische Kehrwoche lässt der selbsternannte Chaosmensch lieber ausfallen. Er versichert, dass sein Chaos einer eigenen Ordnung folgt. Simon liebt internationale Filme und geht mehrmals in der Woche ins Kino – für Film- und Musikfestivals reist er überall hin. Seinen Namen konnte er auch schon einmal auf der Leinwand bewundern: Bei einer Fußball-Dokumentation, für die er Kamera und Schnitt gemacht sowie zahlreiche Interviews geführt hat. Sonst schreibt er für nischige Online-Magazine über In-Vitro-Fleisch, Start-ups oder Computer-Hardware. (Kürzel: uhl)